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Kinderquatsch

Sessellift Panne

Bei diesem Bericht handelt es sich um einen Tatsachenbericht, veröffentlicht in der Originalfassung von Mike! Geschehen ist dieses Abenteuer an einem, zum Glück schönen und relativ warmen Wintertag im Skigebiet Hoch-Ybrig. Insgesamt verbrachten wir an jenem Tag knapp drei Stunden auf dem Sessellift. Später erfuhren wir, das die hydraulische Bremse die Panne ausgelöst hatte. Nach der sicheren Landung durften wir im Restaurant Stäfel auf Kosten vom Hoch-Ybrig einen "Zwätschgen" bestellen, Mike musste sich natürlich mit einem Tee begnügen. Anschliessend fuhr uns ein Pistenfahrzeug noch auf die Fuederegg, von da aus ging es dann per Ski nach Hause. Vom Hoch-Ybrig erhielten wir nachträglich noch ein Entschuldigungsschreiben und zwei Sommertageskarten! Danke Hoch-Ybrig und danke nochmals an die Rega, RSH und Angestellte von HY!

Am Samstag, 29. März ist mein Gotti zu mir zum Besuch gekommen. Um 12.30 Uhr sind wir mit Papis Auto in die Laucheren gefahren mit allen unseren Skis. Und wir sind mit dem Laucheren-Sessellift hinauf gefahren. Dann sind wir zum Laucheren-Stöckillift gefahren und mit dem Skilift hinauf gefahren. Und wir sind wider hiunter gefahren. Dann habe ich gesagt:“ ich will nicht mehr fahren“ und mein Vater hat gesagt: „ wir gehen jetzt noch einmal mit dem Hessisbol-Lift hoch“. Und dann sind wir halt mit dem Hessisbol hoch gefahren. Da ist es geschehen. Hundert Meter vor dem Ziel, hat der Lift angehalten. Eine Stunde später haben sie über Lautsprecher gesagt, dass sie den Lift nicht mehr reparieren können.

Wieder eine Stunde später ist die Rega aus Erstfeld gekommen zur Rettung. Und der Hubschrauber hat die Rettungshelfer ausgeladen. Dann haben sie sich bereit gemacht. Die Rega hat den Motor wieder gestartet. Sie haben einen Retter genommen und haben ihn auf unseren Sessel gebracht und er hat sich am Sessel gesichert. Da hat er drei Rettungsgurten genommen und sie uns angezogen. Die Rega ist mit dem Rettungsseil zurück gekommen und hat uns drei zusammen daran festgemacht. Wir sind unten am Seil hängend, runter geflogen worden. Der Flug ist ungefähr eine Minute gegangen. Alle sind gerettet worden. Vielen dank an die Rega! Das war ein Abenteuer! Ende.

Geschrieben von Mike Bindschedler, Oberiberg, 11 Jahre alt

 

Red. Mike & WBi Juni 2003

 

 
Aus dem Kindermund

Onkel Lucien war ein paar Tage bei uns zu Besuch. Wir sind an einen Bach Picknicken gegangen. Auf dem Rückweg kamen wir an einer Stelle vorbei, wo sich das Wasser so wild bewegte, dass es Schaum gab. Mike hat das gesehen und ganz aufgeregt gerufen:" Lueg dört unte hets Milch." (3 Jahre alt)

Wir sind mit dem Auto nach Schwyz zum Einkaufen gefahren. Plötzlich rief Mike ganz aufgeregt: " Mami lueg dört obe fliegt e Sunneschirm." Wir entdeckten einen Gleitschirm, welcher ins Tal flog ! (3 Jahre alt)

Mike hat in der Zeitung eine Katze gesehen. Ich erklärte ihm, dass dies keine Katze sondern ein Luchs sei. Seither nannte Mike alle Katzen "Lungi" (2 Jahre alt)

Den Aufschnitt beim Abendessen nannte Mike immer "Schinkesalami". (2 Jahre alt)

Ganz früher mit ca.1 ½ Jahren hast Mike allem was man anzünden oder einschalten konnte (Kerzen, Lampen, Fernseher etc.) "Gai gesagt.

Wir fuhren auf der Brücke über den Sihlsee. Der See war gefroren und die Schiffe waren alle weg. Mike hat das gesehen und daraufhin gesagt: "Mami, d’Schiffli chöne nümi schiffe." (3 ½ Jahre alt)

Wir waren im August 95 in Sardinien in den Ferien. Dort regnete es einmal ganz ergiebig. Du hast mich dann gefragt: "Mami lueg dr Bode wird jo ganz fescht nass oder het dr Bode öbbe au durscht?" (3 ½ Jahre alt)

Mike durfte mit dem Omi telefonieren und hat sie energisch darauf aufmerksam gemacht, dass er jetzt unbedingt den Opi sprechen  müsse. Omi hat ihn dann gefragt, weshalb er den Opi so dringend sprechen müsse. Mike hat darauf geantwortet: " He, dängg wäge Züügs und Sache!" (3 ½ Jahre alt)

Ich habe das Nachtessen gekocht und Mike hat geschaut, was es denn zu essen gibt. Es gab Chicken Nuggets und Gemüsespätzli. Er sass darauf an den Tisch hat einen Bissen gegessen und zu mir gesagt:"Mami, jetzte hesch aber Glück kah, ich has gärn! Du hesch guet kocht." (3 ½ Jahre alt)

Mike ist am Morgen aufgestanden, hat das Pyjama ausgezogen und ist nackt stehen geblieben. Ich habe ihn ermahnt sich endlich anzuziehen, da er erst eine Erkältung hinter sich hatte. Doch Mike hat nur gemeint:"Mami stress mi nid!" (3/12 Jahre alt)

Papi hat in den Ferien auf Sardinien einen Unfall gemacht. Er hatte starke Schmerzen im Genick. Als wir wieder zu Hause waren, hat Mike dem Omi telefoniert und vom Unfall erzählt und zwar folgendes:" Omi dr Papi het sich in de Ferie dr Hals gnickt." (3 ½ Jahre alt)

Mike`s Omi  hatte eine Blasenentzündung und er wollte wissen, was das ist. Ich erklärte es ihm so gut ich konnte. Mike hat kurz darüber nachgedacht und dann gesagt: " Aha, no chunt dört us dr Blose Luft use (blasen)." (3 ¾ Jahre alt)

Wir kauften die ersten Mandarinen und Mike wollte wissen wir diese für dich neuen Früchte heissen. Ich sagte ihm, dass sie "Manderinli" heissen. Das Wort war ihm aber zu schwer und er hat sie dann halt einfach "Oranginli" genannt. (3 ¾ Jahre alt)

Wir erwarteten Mike`s Gotti zu Besuch. Er konntest es kaum abwarten bis sie endlich da war. Mike hat nun Papi ständig mit der gleichen Frage genervt, nämlich:"wenn chunnt sie denne ändlich." Nachdem ihm Papi zum x-ten Mal gesagt hat, um 11 Uhr, hast Mike erneut wieder die selbe Frage gestellt. Daraufhin meinte Papi genervt: "sie chund immene Joohr und jetzte isch Rueh." Danach kam Mike zu mir in die Küche hat mit dem Kopf geschüttelt und gesagt:" Also nai Mami, das kah jo nid stimme, ich glaub dr Papi wird langsam alt." (5 Jahre alt)

Mike ist mit Papi in der Küche gestanden und hat ihn gefragt, wie die Steinbodenplatten angemacht werden. Papi hat darauf gesagt:" Mit Zemänt." Er meinte dann:" Aha, isch das das wo do in de Schlürfe inne isch." (Schlürfen = Fugen) (5 ½ Jahre alt)

Mike hatte grosse Probleme mit zusammenhängenden Wörter: Leg über = überlegen (6 Jahre alt)

Als ich Mike wieder einmal sagte, dass er draussen aufpassen muss, meinte er  nur:" Jo Mami, ich weiss, ich muess uffpasse das mi kai Auto unterfahre tuet."

Als Tamara in den Ferien auf Sardinien das erste Mal die Rutschbahn herunter rutschte, rief sie ganz laut "juhui" ! Seither heisst jede Rutschbahn "Juhui" (2 1/2 Jahre)

„Ich möchte auch eine Gummischiene!“ ( = Kaugummimaschine (Tamara))

Mami, ich habe jetzt dreizehn Franken gespart, ich bin also nicht mehr kostenlos. (Tamara Okt.04)

Mami das bim Öpfel muesch wägschniede, wägem schwul wärde. (Mike Johr ?)

Red. WBi, SBi  1999 - 2004

 

 
Ein Spätdienst mit Mike bei der Eisenbahn

Da mein Sohn Mike Schulferien hatte, entschloss ich mich, ihn einen ganzen Spätdienst mitzunehmen. Was während eines solchen Dienstes so alles passiert, können sie in nachfolgender Reportage, in der Originalfassung meines Sohnes Mike (8 Jahre, 1. Klasse) lesen. Lassen Sie sich Zeit, denn es ist nicht ganz einfach den richtigen Wortlaut zu verstehen. Ein Klick genügt, viel Spass !

14:15 sind mir abgefaren. 15:00 und mir sind in goldau und den haben mir ein zug bereit gemacht für uns und den sind mir ins personalzimer golugen ob post da ist und den haben mir ein berliner gessen und ein eisste getrungen und den ist papi ein kaffee aus kaffeeautomat raus gelasen. 15:53 und den sind mir abgefaren fon art goldau nach piperbrug habt mir papi ein bechlein getzeigt im bechlein file fische Gezeigt und den faren mir auf goltau und den sind mir in den megtonelz und nach dem megtonelz mint mir presiren das mir rechzeitig mir bin zug sind und den konen mir witer abfaren nach biberbrug und ich mus aufgebast das ich am richtigen ort mit der lokpfeife pfeife und in biberbrug mind mir bresiren mir haben nur 5 minuten zeit um die lokfordem schnelzuk ein zu steigen um auf luzern zu faren und in luzern haben mir eine störung an der zugsicherung konten witer flicken und eine rankschirloke tut die wegen auf die antere seiten fon dem zug.und witer angemacht und den sind mir nach goltau ge faren und in küsnacht sind leute for dem zug duren ge lofen und den mint mir feifen und ap goltau sind mir hinden eingeschteigen nach raperswil ge farem und in raperswil hapen mir ein zug peratgemacht mit disem zug sind mir auf art goltau geffaren underwegz habt der kontigtör misen 5 lüte rus keien weilsi kein bilet haben mir habem fast ein hund überfaren weil papi ge pfifen had ister im letschte segunte weg gerant danach konnten mir um 23.20 in art goltau endlich feierabend machen um 00.00 sind mir witer zu hause.

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Red. Mike Mai 2000