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Südostbahn

SOB unterwegs im Schnee

Sonntag, 17. Februar 2013 Die Schneeschuhtour - anstelle eines Skirennens - gab viel positives Echo. Dank dem vielen Schnee auf dem Hemberg ob Wattwil machte es den 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Spass im Schnee durch die schöne Landschaft zu trampeln. Leider fehlte die Sonne.

Das Sportgeschäft Metzger in Wattwil hat uns mit der Leiterin Hanni Rolli zu einer perfekten Tour verholfen. Hanni Rolli kannte das Gebiet um Hemberg bestens und führte uns durch eine schöne hüglige Winterlandschaft. Alle waren fit – auch die fünf Anfänger – so dass wir gemeinsam in einer Gruppe unterwegs sein konnten. Judith Gmür hatte sich zwar für den Fall, dass zwei Gruppen ideal wären, vorbereitet. Nun machte sie das Schlusslicht und schaute, dass der Tatzelwurm beisammen blieb. Nach der Busankunft und dem Schneeschuhe anschnallen ging es rund drei Stunden bis zu unserem Mittagshalt im Restaurant Hörnli in Hemberg.

Unterwegs informierte uns die Leiterin immer wieder über spezielle Gegebenheiten. Beim Punchhalt auf einer Anhöhe (1138 m ü. M.) beim Brugger Ferienhaus Salomonstempel hätte man bei sonnigem Wetter eine prachtvolle Aussicht ins Alpsteinmassiv und ins Unterland. Da der Nebel nicht weg wollte, nutze Werner Huber die Gelegenheit und erklärte uns, die von ihm mitgenommene Ausrüstung wie Lawinensuchgerät (LSV), Sonde und Schaufel. Beim Schneeschuhlaufen gelten die gleichen Regeln wie beim Skitourenlaufen (Lawinengefahr, Schutzgebiete etc.). Nach dem Gruppenfoto auf der Rigelschwendi knurrte bei einigen der Magen und wir marschierten zum Restaurant für Salat, Älplermagronen und Apfelmus.

Zur Verdauung waren wir nochmals rund eine Stunde unterwegs. Thomas Furgler übernahm dabei oft das Spuren, weil ein grosser Teil der Schlussetappe eine eigene Wegkreation unserer Tourleiterin war. Da einige Teilnehmer echt viel Durst hatten, blieben sie etwas länger im Restaurant. Wir trafen sie dann nach der Busabfahrt um 16.05 Uhr zwei Bushaltestellen später wieder.

Die Idee des Schneeschuh-Ausflugs wurde allseits gelobt. Ein grosser Dank gehört dabei unserer Tourenleiterin Hanni Rolli, dem Sportgeschäft Metzger in Wattwil und unserer SOB für die finanzielle Unterstützung.

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Bernadette Reichlin März 2013

 

 
Nostalgie, Fotos der Skitage 2002 - 2005







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SOB - Skitag 2012

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SOB - Skitag 2011








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6. SOB Beachvolleyball Turnier 2010

Martin Ulrich lud bereits zum sechsten Mal zum SOB-Beach-Volleyball-Turnier nach Einsiedeln ein. Am Samstag, 4. September 2010 hatte es noch relativ viele Wolken, obwohl der Wetterbericht schön meldete. Doch es war nicht kalt und im Laufe des Turniers kam auch die Sonne zu Vorschein.
Total spielten 10 Teams mit. Für die Familienkategorie war das Interesse diesmal nicht so gross. Trotzdem waren viele Familien mit ihren Kleinsten mit dabei. Es war ein gemütlicher und spassiger SOB-Familientag.Die spannenden und jederzeit fairen Spiele motivierte die Teilnehmer im nächsten Jahr noch besser zu sein. Vorallem die Beach Boys standen schon so oft im Finalspiel - aber es reichte meistens nicht für den Sieg. Hinter so einem Anlass steckt meinstens doch mehr als man denkt, Martin + Brigitte Ulrich sowie André Schönenberger mit Tochter haben uns wieder einen gemütlichen Tag beschert.

 

 

Rangliste:

1. Äs feins saftigs Cordon-Bleu
2. Beach Boys
3. Babahila
4. Schönäbärgers
5. Mucki Team                                                                         
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6. Raubeiners
7. 3 mal 1 git au 3
8. Sandkastentrio
9. die mit dem Ball tanzen
10. Team Hopp Hopp                                                                                                                     ZVG: Bernadette Reichlin September 10

 

 
SOB - Skitag 2010







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5. SOB Beachvolleyball Turnier 2009












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SOB - Skitag 2009

 

 

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Fachkommission Tagung 2008/09 (Thurbo)

Die Fachkommissionen der Schweizer Bahnen durfte an ihrer jährlichen Tagung wieder einmal einen interessanten Tag  verbringen. Die Fako der Thurbo ist kurzfristig als Organisator für die SZU eingesprungen, es gelang ihnen in der kurzen Vorbereitungszeit einen ausgesprochen gelungenen Tag zu organisieren. Vielen Dank!

Zwei Höhepunkte standen auf dem Programm, die Besichtigung der Firma Stadler Rail AG in Bussnang und die Mosterei Möhl in Arbon.

 

 

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Red: Werner Bindschedler, Januar 2009

 

 

 
Tochtertag 2008

5:00 Uhr morgens schon klingelte der Wecker. Um 5:30 mussten wir schon mit dem Auto nach Einsiedeln fahren, wo wir zu Beginn unseres Dienstes zwei Züge vorbereiten mussten. Wir testeten die Sicherheitseinrichtungen und führten eine Bremsprobe durch, dabei kontrolliert der Konduktor jeden Bremsklotz mit einem Eisenstab. Dies dauerte einige Zeit da der Zug 10 Wagen angehängt hatte.

Pünktlich um 6:30 starteten wir mit unserem ersten Zug in Richtung Wädenswil. Kurz nach Abfahrt machten sich die ersten technischen Probleme am neuen Flirt-Zug bemerkbar. Die Schienen waren diesen Morgen ziemlich rutschig und bei unserem Zug viel zeitweise ein Motor aus. Bei der Bergfahrt von Wädenswil nach Einsiedeln bekamen wir dadurch ernsthafte Probleme. Nur mit Mühe und nun zeitweise sogar mit zwei Motoren weniger, kämpfte sich der Flirt in Richtung Einsiedeln. Während der fahrt informierte mein Vater die Werkstatt über unsere Probleme, später wurde der Zug ausgewechselt.

Nach einer kurzen Pause fuhren wir erneut nach Wädenswil und zurück, diesmal mit einem anderen Fahrzeug und ohne Probleme. Anschliessend durften wir eine längere Pause machen. Nach der Pause stellte sich uns ein weiteres Problem, mein Vater hat sich im Dienstplan verschaut. Um 10:25 Uhr hätten wir eigentlich in Biberbrugg unseren nächsten Zug übernehmen müssen. Dumm war aber, dass wir 10:21 Uhr noch in Einsiedeln waren und der Zug welcher uns nach Biberbrugg bringen sollte, schon lange weg war. Jetzt ging alles ganz schnell, wir rannten zum Auto und fuhren mit diesem nach Biberbrugg während der Fahrt telefonierte mein Vater dem Fahrdienstleiter. Glücklicherweise hatte unser Zug schon Verspätung, sodass wir rechtzeitig zur Stelle waren.

Mit diesem Zug, dem Voralpenexpress, mussten wir nach Luzern fahren. Schon nach wenigen Metern standen Bauarbeiter mitten auf dem Gleis. Mein Vater musste mit der Lokpfeife ein lautes Signal abgeben. Der Bauarbeiter ist ziemlich erschrocken und sprang aus dem Gleis.

Ohne weitere Probleme erreichten wir Luzern, sogar die Verspätung konnten wir wider aufholen. In Luzern mussten wir noch einen zusätzlichen Wagen anhängen, dabei musste mein Vater ganz vorsichtig an den Wagen anfahren. Ein Rangierarbeiter kuppelte dann die Wagen an. Jetzt machten wir erst mal Pause und ich bekam im MC Donald ein Happymeal.

Unser letzter Zug führte uns von Luzern nach Biberbrugg, dort übernahm ein anderer Lokführer den Zug und wir konnten Feierabend machen. Vorher durfte ich noch die Fernsteuerung in Biberbrugg anschauen. Anschliessend fuhren wir nachhause.

Das war ein sehr interessanter Tag.

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Tamara Bindschedler, September 2008

 

 
4. SOB Beachvolleyball Turnier 2008
 
Auch dieses Jahr kämpften wieder zahlreiche Mannschaften verbissen um den Turniersieg, geboten wurden spannende und jederzeit faire Spiele. Das Wetter hatte auch diese Jahr erbarmen mit den Volleyballer, dank Föhn blieb es bis am Schluss trocken. Zeitweise zogen aber bedrohliche schwarze Wolken auf und verhiessen nichts gutes, doch das OK schien auch dieses Jahr gute Beziehungen zur Wetterfee zu haben, die ersten Tropfen vielen tatsächlich unmittelbar nach der Rangverkündigung. Das OK hat aber auch sonst tadellose Arbeit geleistet, ein grosser Dank geht daher an Martin und seine Familie, welche wieder einmal mit einer perfekten Organisation auftrumpfen konnten. Auftrumpfen konnte auch seine Jungmannschaft, beide Finalspiele konnten sie für sich entscheiden! Für das leibliche Wohl sorgte auch dieses Jahr wieder Andre mit seiner Familie, an einer feinen Grillwurst kam jedenfalls keiner vorbei! Auch an Andre und seine Familie ein ganz grosses Dankeschön.





Fotogalerie 1 (Fotograf Vigi)

Fotogalerie 2








                                                                                               Red: Werner Bindschedler, September 2008
 

SOB - Skitag 2008

Einmal mehr begrüsste uns strahlender Sonnenschein am SOB Skitag, was beinahe schon zur Gewohnheit wird. Es war allerdings zu befürchten, dass das tolle Wetter auch viele Skifahrer auf die Pisten im Brunni locken würde. Der anfängliche Nebel verhinderte jedoch die befürchtete Invasion der Skitouristen, und so waren die Pisten den ganzen Tag über erstaunlich leer.

Nachdem alle Rennläufer ihre Startnummern bezogen hatten und sich noch mit Kaffee und Gipfeli versorgten, steuerten bereits die ersten Rennfahrer die Rennpiste an. Jedes Tor wurde genauestens studiert und analysiert. Das Motto der Besichtigung war: wo könnte man noch ein wenig Zeit herausholen. Schon bald war klar, dass sich das Rennen wie schon vor zwei Jahren im anspruchsvollen Zielhang entscheiden würde. Einige Rennläufer waren im Vorfeld schon im Renntempo unterwegs, was dann doch schon vor dem Start zu kleineren Zwischenfällen führte. Ein Zusammenstoss zweier Rennläufer verlief zum Glück glimpflich. Etwas mehr Pech hatte da schon Tamara Bindschedler, die bei ihrer Trainingsfahrt einen üblen Sturz hatte. Erst später stellte sich heraus, dass sie sich dabei eine lästige Zerrung in beiden Leisten zugezogen hatte und dies war wohl im Rennen dann ein zu grosses Handicap.

Das Rennen wurde dann Punkt 11.00 Uhr von Werner Bindschedler eröffnet, welcher sich zusätzlich noch als Fotograf zur Verfügung stellte und daher die Startnummer 1 erhielt. Dies gab dann aber doch Anlass zu einigen Diskussionen, denn es wurde befürchtet, dass sich im nächsten Jahr weitaus mehr Fotografen zur Verfügung stellen würden. Anschliessend waren die Damen an der Reihe, Huber Flavia rettete schon einmal die Ehre der Hubers und gewann bei den Damen vor Gmür Judith und Reichlin Bernadette. Der jüngste Teilnehmer mit gerade einmal 3 Jahren war Alpiger Julian, welcher zusammen mit Mutter Angelika bei den Damen startete und in beachtlicher Zeit wohlbehalten das Ziel erreichte.

Nun waren die Jüngsten am Start, sie konnten es kaum erwarten ins Renngeschehen einzugreifen. Dabei schien Alpiger Simon bereits in die Fussstapfen seines Vaters treten zu wollen: er gewann vor den beiden Heinzer`s Cornel und Mike.

Bei den etwas älteren Kid`s konnte Grab Lukas das Rennen für sich entscheiden, er erreichte dabei eine hervorragende Zeit, welche auch bei den Herren für einen Platz im Mittelfeld gereicht hätte. Zweiter wurde Ulrich Oliver, den dritten Platz sicherte sich Horat Manuel.

Auch die sogenannten Senioren (als Senior gilt man hier schon ab Jahrgang 1963) konnten es natürlich kaum erwarten ihr Können zu beweisen. Mit hervorragenden Zeiten hielten sich die drei erstplatzierten Ruedi Horat, Werner Bindschedler und Wälli Rudolf in den Reihen der jüngeren Kollegen auf.

Der Höhepunkt war natürlich wieder die Elite-Kategorie, bei denen doch mehrere Rennläufer Anspruch auf einen Spitzenplatz hatten. Wir können es vorwegnehmen: Dölf Alpiger erkämpfte sich mit einem Vorsprung von über 4 Sekunden den obersten Podestplatz. Grab Daniel erreichte den 2. Platz und Uhlhorn Christian den Dritten. Christian Uhlhorn kämpft offensichtlich nach wie vor mit Materialproblemen, denn er konnte sich den grossen Rückstand nicht erklären. Übrigens ist Alpiger Dölf dasselbe Rennen gefahren, ohne jegliche Abkürzungen wie uns die offiziellen Torrichter versicherten. Sehr schnell unterwegs war zweifellos auch Huber Werner, doch unmittelbar vor der Ziellinie brachte ihn ein Verschneider aus dem Gleichgewicht. Der daraus resultierende Sturz in die Absperrung und in die Zeitmessung verlief glücklicherweise glimpflich, hatte jedoch einen Unterbruch im Rennen zur Folge. Der Zielhang hatte es auch dieses Jahr wieder in sich, so stürzte auch Huber Bruno und verletzte sich, wie erst später bekannt wurde, leider an der Schulter.

Zuguterletzt durften auch noch die Gäste den Riesenslalom in Angriff nehmen. Kälin Herman konnte dabei noch mal eine richtig schnelle Zeit herausfahren und im Gesamtklassement den 2. Rang ergattern, sodass er die Gästekategorie damit klar gewann. Deshalb ist nun bewiesen, dass die Strecke bis zum Schluss in ausgezeichnetem Zustand war.

Einen prominenten Rennläufer dürfen wir hier natürlich nicht vergessen: Franz-Josef Marty, eben von seinem Trip „in 80 Tagen um die Welt“ zurück und schon wieder am Start vom vielleicht wichtigsten Skirennen der Saison. Beachtlich auch die Leistung, denn er konnte mit geliehenen Schuhen und Skiern beinahe mit den Schnellsten mithalten. Etwas frustriert war er nur über die Tatsache, dass er von den beiden schnellsten „Senioren“ geschlagen wurde. Allerdings muss man der Gerechtigkeit halber erwähnen, dass er diesen Winter noch kein einziges Mal auf den Skiern stand.

Nach dem Rennen stand dann noch freies Skifahren auf dem Programm, oder einfach nur gemütliches Beisammensein auf einer der zahlreichen Sonnenterassen. Die mit Spannung erwartete Rangverkündigung rundete den gelungenen SOB-Skitag ab. Dank vieler Sponsoren (die SOB hat auch dieses Jahr wieder das Rennen finanziert) konnte jeder Teilnehmer und Fan einen Preis mit nach Hause nehmen. Für den reibungslosen Ablauf und die Organisation waren wiederum Bernadette Reichlin und Werner Huber verantwortlich, ihnen gilt ein herzliches Dankeschön. Bereits jetzt freuen wir uns schon auf den nächsten Winter, wenn wir die Einladung für den SOB-Skitag 2009 im Briefkasten vorfinden.

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Rangliste 2008

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                                                                                                                                              Red: Werner Bindschedler, 22 Februar 2008

 

 
Fachkommission Tagung 2007 (SOB)

Am 30. Oktober 2007 trafen sich die Lokführer-Fachkommissionen von SOB, SBB, BLS, RhB und Thurbo (SZU entschuldigt) zu ihrer jährlichen Tagung. Dieses Jahr lag die Organisation in den Händen der SOB-Fachkommission. Dies war gar nicht so einfach, hatten doch RhB und BLS im letzten und vorletzten Jahr ein sehr interessantes Programm geboten. Der Besuch der Baustelle im Lötschberg Basistunnel, wie auch die Fahrt mit dem Lösch- und Rettungszug, sowie die Kraftwerkbesichtigung mit Stollenbahnfahrt, waren nur schwer zu überbieten. Die Messlatte für das OK der SOB stand also sehr hoch. Wir entschlossen uns, die Tagung in der Ostschweiz durchzuführen, der Grund lag darin, dass eigentlich turnusgemäss die BT an der Reihe war. Ich kann es vorwegnehmen, die Organisatoren, Werner Huber, Michael Dietrich und Sepp Ulmann knüpften mit ihrem Programm lückenlos an jene der vergangenen Jahre an. Obwohl ein wesentlicher Punkt in der Organisation nicht zufriedenstellend war, wir protestierten beim OK lautstark über das miese Wetter. Mit Erfolg, am zweiten Tag konnte man auf die Sonnenbrille kaum mehr verzichten. Wie das OK auch dies hinbekommen hatte bleibt ein Geheimnis.

Pünktlich um 9.10 Uhr bestiegen wir im St. Galler Hauptbahnhof den FLIRT-Fako - Extrazug, nach einer kurzen Ansprache von Michael Dietrich und Max Strini als Vertreter der Geschäftsleitung, stärkten wir uns zuerst einmal mit dem von der SOB offerierten Kaffee und Gipfeli. Anschliessend kam es zum ersten Höhepunkt an diesem Tag, der Extrazug hielt vor dem Sitter-Viadukt an und eine erste Gruppe verliess hier den Zug. Die zweite Gruppe durfte eine Fahrt im FLIRT geniessen, wobei jeder interessierte Lokführer auch einmal selber den FLIRT fahren durfte.

Jene welche vor der Brücke ausgestiegen sind, kamen nun in den Genuss genaueres über den Sitter-Viadukt zu erfahren, Geschichtliches über den Bau und technische Details brachten den grossen Teil der Lokführer ziemlich zum Staunen. Unter fachkundiger Führung war nun eine Begehung der eindrücklichen Brücke möglich, diese einmalige Gelegenheit liess sich natürlich keiner entgehen. So marschierten wir schliesslich auf die Brücke, für einige war die Überraschung gross, als unser Begleiter mitten auf der Brücke eine Klappe öffnete. Eine senkrechte Eisenleiter führte hier in die Stahlkonstruktion der Brücke, noch grösser war die Überraschung, dass wir nun die Begehung der Brücke in der Stahlkonstruktion weiterführten. Spätestens jetzt hatten doch einige etwas weichere Knie zu verzeichnen, waren wir doch von nun an nur noch auf schmalen hölzernen Laufstegen unterwegs und nicht zu vergessen in beinahe hundert Metern Höhe. Vom Hauptlaufsteg führten noch einige Leitern weiter nach unten in die Konstruktion der Brücke. So war es möglich, auf einem schmalen, nicht unbedingt vertrauenerweckenden Steg, um die grossen Hauptpfeiler zu gehen. Hier streikten nun definitiv einige von uns und überliessen grosszügigerweise den Wagemutigen den Vortritt. Mich überzeugten die für meinen Begriff etwas dünnen Bretter eigentlich auch nicht unbedingt. Leider hat man aber als Fotograf und Berichteschreiber so seine Verpflichtungen, also Augen zu und ab auf die Leiter. Als wir nach der Besichtigung alle wieder festen Boden unter den Füssen hatten, stand einigen die Erleichterung deutlich ins Gesicht geschrieben. Die Brücke hinterliess grossen Respekt vor den Erbauern und jenen, welche heute für den Unterhalt in schwindelnder Höhe verantwortlich sind. Nachdem, trotz einsetzendem Regen, auch die zweite Gruppe den Rundgang schadlos überstanden hatte, freuten sich alle auf das Mittagessen in Herisau.

Danach setzten wir unsere Reise mit Zug und Postauto in Richtung Schwägalp fort, von wo aus wir uns mit der letzten Gondel erneut in schwindelnde Höhen begaben. Von der Höhe war allerdings infolge Nebel und Schneetreiben nichts zu sehen. Auf dem knapp 2500 M.ü.M. hohen Säntis angekommen, begaben wir uns sogleich auf einen ersten Gipfelrundgang in Richtung alte Wetterwarte. Der Wind blies uns den Schnee eiskalt um die Ohren, nun wurde das OK erneut aufs heftigste kritisiert, wir waren einfach mit dem gebotenen Wetter nicht sehr zufrieden und noch ahnten wir nichts von den ungeheizten Schlafräumen in unserem Nachtquartier. Bevor wir zum gemütlichen Nachtessen im alten Säntis übergingen, erzählten uns unsere Kollegen noch einige spannende Geschichten über die alte Wetterwarte und die berühmten Säntisträger. Nach einem feinen Nachtessen stand dann noch genügend Zeit zum Fachsimpeln zur Verfügung, lange hatte aber das Thema Eisenbahn keinen Bestand, bald reite sich ein Witz an den anderen. Einige Kollegen entpuppten sich als geniale Witze-Erzähler und sorgten bis spät in die Nacht für beste Unterhaltung. In Anbetracht der kalten Zimmer nahmen wir im Laufe des Abends auch etwas Frostschutz in Form einiger feinen Gläser Wein und ein paar kleinen gebrannten Wassern zu uns. So um ca. 2 Uhr entschlossen wir uns dann doch, das Zimmer aufzusuchen, die sehr geduldige und freundliche Serviertochter verdankte uns diese Entscheidung.

Die kurze Nacht haben dann doch alle gut überstanden, jedenfalls hatte sich keiner von uns ernsthafte Erfrierungen zugezogen. Ein erster Blick nach draussen liess nun keine Wünsche mehr offen, unsere Reklamationen beim OK hatten offensichtlich Erfolg, strahlender Sonnenschein und eine traumhafte Aussicht auf unsere Alpen präsentierten sich unseren noch etwas kleinen Augen. Nach ausgiebigem Frühstück setzten wir unsere Tagung fort, es ging wie schon am Tag zuvor sehr interessant weiter. Die Sendeanlagen der Swisscom und die Seilbahn wurden uns gezeigt und erklärt. Beeindruckend war auch hier der Bau der Anlagen auf dem Gipfel. Dass der 120 Meter hohe Sendeturm nur auf einem grossen, jedoch nicht mit dem Gipfel verankerten Betonfundament, montiert ist, verwunderte doch einige von uns. Nach den Besichtigungen auf dem Berg genossen wir noch einige Zeit die rundherum wunderbare Aussicht auf das Nebelmeer. Nach dem Mittagessen tauchten wir dann wieder hinunter in die Nebelsuppe, wo uns noch eine interessante Führung durch die Talstation der Säntisbahn geboten wurde. Anschliessend traten alle individuell die Heimreise an.

An dieser Stelle möchte ich es nicht unterlassen, dem OK herzlich für diese perfekt organisierten zwei Tage zu danken, eine Meisterleistung! Ein weiterer Dank geht an die Südostbahn, welche uns den FLIRT zur Verfügung stellte und während der Extrafahrt mit Kaffee und Gipfeli für das leibliche Wohl sorgte.

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                                                                                                                                                Red: Werner Bindschedler, November 2007

 

 

Fachkommission Tagung 2006 (RhB)

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Fachkommission Tagung 2005 (BLS)

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3. SOB Beachvolleyball Turnier 2007

Bei traumhaftem Spätsommerwetter und entsprechend warmen Temperaturen genossen zahlreiche Mannschaften und Fans den, vom Martin Ulrich, organisierten Anlass und lieferten sich tolle und faire Spiele. 

Alle Mannschaften kämpften verbissen um den Turniersieg, im Familienfinal wurden die "Schönenbergers" von den "Bindschi`s" (verstärkt mit Pius) in zwei Sätzen bezwungen. Der Höhepunkt war dann der Final der "Elite", dort kämpften, das "Dream Team vorbie jetzt erscht rächt" (ehemaliges Dream Team Goldau, ohne Hugo dafür mit Pius, - ein gelungener Transfer!!!), gegen die "Oertlis" (ohne Oertli aber verstärkt mit Ulrich Junior, dieser Transfer machte dann wohl den knappen Unterschied aus!!!). Nach grossem Rückstand der Goldauer, konnte der erste Satz schliesslich gedreht und gewonnen werden. Im zweiten Satz war dann für die Goldauer nichts zu machen - klar verloren! Im entscheidenden 3. Satz gingen die "Oertlis" dann schnell hoch in Führung, alles schien entschieden. Niemand rechnete mehr mit den Goldauern (und Pius), doch sie kamen noch mal bis auf einen Punkt an die "Oertlis" heran, ehe die Oertlis mit einem glücklichen Punkt als Sieger vom Platz gingen. Zwei Punkte fehlten den Goldauern zum ersten Turniersieg, es scheint, dass auch das neue Dream Team als ewiger "Zweiter" in die Geschichte eingehen wird!

Ein grosser Dank geht an das OK (Martin und Familie) und an alle Sponsoren, sowie an Andre Schönenberger und seine Familie (Festwirtschaft). Wir freuen uns bereits jetzt wieder auf nächstes Jahr, wenn es wieder heisst SOB Beach Volley 2008!!!

Es lohnt sich ein Blick in die umfangreiche Fotogalerie mit über 200 Fotos (ein Dank an alle Fotografen!) zu werfen, viel Spass!

Red: Werner Bindschedler, September 2007

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SOB - Ski-Tag 2007
Der diesjährige SOB-Skitag fand turnusgemäss im „Osten“ statt. Und wie immer im Skigebiet Unterwasser-Iltios-Chäserrugg, aber diesmal am Samstag. Das Wetter präsentierte sich am Morgen noch von der sonnigen Seite. Jedoch sah man vom Chäserrugg aus, wie eine dunkle Wolkenwand allmählich näher kam. Es blieb jedoch bis am Abend trocken.

Die Schneeverhältnisse waren, wie überall in diesem Winter, eher prekär. Dies führte dazu, dass das traditionelle Skirennen nicht stattfinden konnte. Über diesen Umstand und die Programmänderung wurden alle Teilnehmer am Freitag telefonisch von Bernadette Reichlin informiert. Einige entschuldigten sich oder mussten sich krankheitsbedingt so oder so abmelden. Als neuer Treffpunkt wurde für 13 Uhr der Saal im Bergrestaurant Chäserrugg reserviert. Dieser Umstand und die fehlende Startnummernausgabe führten dazu, dass man erst zu diesem Zeitpunkt sah, wer von den Angemeldeten, auch tatsächlich anwesend war. Angemeldet waren ursprünglich 61 Rennteilnehmer und 5 Fans. Anwesend waren 40 „Rennfahrer“ und 0 Fans.

Die meisten Teilnehmer verbrachten den Vormittag auf der Piste vom Chäserrugg, die einen wagten es aber auch hinunter nach Iltios. Die Piste präsentierte sich in einem griffigen, teilweise eisigen und ab und zu auch steinigen Zustand, wie einige hinterher beim Betrachten der Skibeläge und Kanten feststellen konnten. Ein schöner Teil der Leute fand sich deshalb schon vor 13 Uhr im Bergrestaurant ein. Einige eroberten sich die besten Plätze mit Sicht auf den Fernseher. Vergebens allerdings, wurde doch die WM-Abfahrt auf den Sonntag verschoben.

Um 13 Uhr traf man sich wie vereinbart im Saal und es wurde das weitere „Programm„ bekannt gegeben. Zu unserer Überraschung hatte Werner doch noch einen Wettkampf organisiert, und zwar einen ganz Besonderen! Es ging darum, auf einer 10 m langen Strecke möglichst nahe an die 30 km/h Marke zu kommen. Und tatsächlich, einer schaffte es, Bruno Huber fuhr mit exakt 30 km/h durch die Messzone, Meisterleistung! Nachher durften wir uns noch im Topspeed versuchen. Der absolute „Mister Topspeed„ heisst Albert Reichlin mit 48.649 km/h.

Die genauen Resultate können auf dem Intranet der SOB oder mit Fotos hier auf dieser Homepage eingesehen werden. Beim diesjährigen „30-km/h-Rennen“ hatten alle die gleiche Chance zu gewinnen. Viele standen an diesem Tag das erste Mal auf den Skiern. Mit dieser Art von Rennen schwanden die Bedenken des OK betreffend der Unfallgefahr. Ein unfallfreier Tag ist immer das wichtigste.

Die Rangverkündigung fand wie üblich im Saal des Restaurant Post in Unterwasser statt. Die Auswertung der zwei gefahrenen Zeiten „30 km/h“ und „Topspeed“ nahm doch mehr Zeit in Anspruch als gedacht. So mussten alle etwas länger auf Werner Huber mit den Resultaten warten. Derweil wurde (vor allem von der Jungmannschaft) der Gabentisch, den unsere gute Fee Bernadette zusammengetragen hat, begutachtet. Mit ihrem Charme hat sie wieder jenste Sachpreise, vor allem aus dem Kanton Schwyz, organisiert. Verdankenswerterweise hat auch die Marketingabteilung der SOB viele Preise beigesteuert, allerdings noch mit dem alten Logo.

Die jeweiligen Gewinner wurden alle mit einem tosenden Applaus bedacht. Und es sei an dieser Stelle auch gesagt, dass nicht nur die drei Erstplatzierten einen Preis erhielten! Somit gab es niemand, der ohne ein Präsent den Saal verliess. Dies sollte eigentlich für alle Daheimgebliebenen Ansporn genug sein, beim nächsten Skitag auch mitzumachen.

An dieser Stelle soll auch der Dank an Bernadette Reichlin und Werner Huber nicht fehlen! Sie beide haben mit einer Top-Organisation allen Mitmachenden ein in Erinnerung bleibendes Skifest beschert!

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„Zigermandli“ (Bruno Landolt, PN) Februar 2007

 

 
2. SOB Plauschbeachvolleyball Turnier 2006

Bei traumhaftem Spätsommerwetter und entsprechend angenehmen Temperaturen fand auch dieses Jahr das Beachvolleyball Turnier der Südostbahn statt. Zahlreiche Mannschaften und Fans genossen den, vom OK Martin Ulrich und Hanspeter Kälin, organisierten Anlass und lieferten sich spannende Spiele. Ein Dank gilt an das OK und an alle Sponsoren, ohne diese ein solcher Anlass nicht möglich wäre. Evt. folgt später noch ein detaillierter Bericht auf dieser Seite. Es lohnt sich ein Blick in die umfangreiche Fotogalerie zu werfen, viel Spass!

 

 

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Red: Werner Bindschedler, September 2006

 

 
SOB - Ski-Tag 2006

Bei traumhaftem Winterwetter und perfekten Schneeverhältnissen konnte zum sechsten Mal der SOB Skitag durchgeführt werden. Nur das Datum war an diesem 12. Februar 2006 nicht optimal, fand doch fast zeitgleich zu unserem Rennen auch die Olympiaabfahrt der Herren statt. Diese Tatsache hat aber keinen der anwesenden Fans und Rennläufer ernsthaft gestört. Anders beim olympischen Komitee in Turin, dieses beklagte eine deutlich geringere Einschaltquote bei ihrem Rennen!

Nachdem alle 88 Rennläufer (absolute Rekord-Teilnehmerzahl) ihre Startnummern bezogen hatten und das Gruppenfoto vor imposanter Kulisse geschossen wurde, begaben sich die Rennfahrer zur Besichtigung auf die Rennstrecke. Jedes Tor wurde genauestens unter die Lupe genommen, um dann im Rennen die beste Linie erwischen zu können. Dass dies nicht allen gelang, ist später im Bericht zu lesen.

Pünktlich um 11.00 konnte das Rennen durch Rechsteiner Alexandra eröffnet werden, die Frauen meisterten den Parcours ohne nennenswerte Probleme. Gewonnen hat in dieser Kategorie klar Kälin Michaela mit einem Vorsprung von über 2 Sekunden auf Rusterholz Vreni, auf dem dritten Platz landete Huber Flavia. Michi hat sich vor dem Rennen noch bitter beklagt, dass ihr Ski nicht richtig läuft. Sie wollte sogar bei anderen Rennläufern eine Klinge zum Abziehen des falschen Wachses ausleihen. Dies gehörte offensichtlich aber nur zu ihrer Taktik um ihre Konkurrentinnen in Sicherheit zu wiegen!

Endlich war es für die Kinder des Jahrganges 96 und jünger so weit, sie durften sich ins Rennen stürzen. Und das war für einmal wörtlich gemeint, denn Scherrer Sabrina mit der Startnummer 17 kam im oberen Streckenteil in erhebliche Schwierigkeiten und konnte einen spektakulären Sturz leider nicht mehr verhindern. Sehr sportlich und mit vollem Ergeiz hat sie ihre Skis wieder angezogen und ihre Fahrt anschliessend fortgesetzt (diesen Sturz konnte ich fotografisch festhalten, er ist in meiner Fotogalerie zu sehen). Gewonnen hat das Rennen schliesslich Grab Tobias mit einem sagenhaftem Vorsprung von beinahe 10 Sekunden auf die zweitplazierte Ulrich Nadine, den dritten Platz hat sich Bindschedler Tamara gesichert und so die Ehre der Bindschis gerettet (mehr später im Bericht)!

Bei den Kindern der Jahrgänge 90 – 95 entschied Rusterholz Claudia das Rennen für sich, sie hätte eigentlich problemlos bei den Damen starten können, hat sie doch ihre eigene Mutter (Platz 2 bei den Damen) geschlagen! Zweiter wurde Ulrich Oliver und Dritter Ulrich Michael, damit sicherten sich die Ulrichs mit drei Podestplätzen eine sehr gute Familienbilanz! Pech hatte Amgwerd Dario, er verlor im Zielhang einen Ski und stürzte, doch das Rennen aufgeben kam auch für ihn nicht in Frage, kurzerhand setzte er seine Fahrt auf nur einem Ski weiter. Bravo!!!

Nun war die Elite an der Reihe, auch dieses Jahr beklagte Uhlhorn Christian grosses Verletzungspech! Er hat sich kürzlich an einem anderen Rennen verletzt und fällt, wie auch schon letztes Jahr, aus. Gute Besserung!

Huber Werner konnte auch dieses Jahr den ersten Platz herausfahren, dies aber nur sehr knapp mit 11 Hundertstesekunden Vorsprung auf Kälin Hermann. Für eine Überraschung sorgte, wie schon im Jahr 2004, Schönenberger Roger: er wurde Dritter. Speziell zu erwähnen ist an dieser Stelle noch Gisler Andy, er absolvierte das Rennen mit dem Snowboard und konnte durchaus mit den Skifahrern mithalten. Der heimtückische Zielhang forderte in diesem Jahr einige Opfer, Alpiger Dölf stürzte und verpasste so einen guten Platz in der Rangliste. Den spektakulärsten Sturz im Zielhang musste aber Bindschedler Werner (ups, das bin  ja ich selber) hinnehmen, das drittletzte Tor wurde ihm zum Verhängnis. Der Sturz war so heftig, dass er seine Skis auf der ganzen Piste verteilte, zu Fuss und mit den Skis unter dem Arm erreichte er dann doch noch das Ziel, was ihm von den Fans mit grossem Applaus verdankt wurde. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass das Tragen eines Helmes von grossem Vorteil ist, dies zeigten die Sturzspuren am Helm auf sehr eindrucksvolle Weise.

Bei den Herren Jahrgang 61 und älter gewann Baumgartner Bruno vor Wälli Rudolf und Beeler Josef.

Als letzte Kategorie durften sich die Gäste noch ins Rennen stürzen. Kälin Roland schaffte den Sieg mit einer sensationellen Zeit von 0:49.03, das bedeutete Tagesbestzeit! Dies beweist, dass die Piste bis am Schluss in sehr gutem Zustand geblieben ist. Einen Dank an die Funktionäre, welche uns eine so tolle Piste präpariert haben! Den zweiten Platz erreichte Treichler Andreas, unser ehemalige Mitarbeiter Glückler Urs wurde Dritter.

Zahlreiche Fans fieberten bei den Rennläufern mit, es waren durchwegs nur zufriedene Gesichter zu erkennen, ein Dank gilt den Organisatoren Bernadette Reichlin und Werner Huber, welche es wieder geschafft haben, einen super SOB Skitag zu organisieren!!! Wir hoffen alle, dass Werner & Bernadette den SOB Skitag auch in den nächsten 20 Jahren noch organisieren werden!!!? Die gute Bewirtschaftung im Festzelt leistete ebenfalls einen grossen Beitrag an das gute Gelingen dieses Anlasses. Ein Dank geht natürlich auch an die vielen Sponsoren und die SOB.

So konnten alle wieder einen tollen Tag verbringen, wie lange dieser Tag für einige Rennläufer und Fans noch dauerte, konnte nicht mehr in Erfahrung gebracht werden, es ist anzunehmen, dass es für einige eine lange Nacht wurde!?

Und jetzt wünsche ich Euch viel Spass in den Fotogalerien, auch bei den Fotos gab es dieses Jahr einen absoluten Rekord! Also nehmt Euch viel Zeit, es sind beinahe 700 Fotos online. Ich hatte in den letzten Stunden das Vergnügen über 1200 Fotos durchzusehen und auszuwählen, ein Dank an die Fotografen Sibylle Bindschedler und Ruedi Heeb, sie haben dafür gesorgt, dass ich neben meinen selbst gemachten Fotos noch einige Gigabyte mehr an Daten bekommen habe!

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  Fotos: Ruedi Heeb, Sibylle & Werner Bindschedler                                                                Red: Werner Bindschedler, Februar 2006

 

 
Ein Spätdienst bei der SOB

Nachdem sich die SOB dieses Jahr wieder am nationalen Tochtertag beteiligt hatte und es ebenfalls den Söhnen erlaubt wurde, ihre Väter und Mütter zu begleiten, entschloss ich mich eine Bewilligung zu beantragen. Diese Bewilligung habe ich dann auch erhalten, auf diesem Weg möchte ich ein grosses Dankeschön an die Geschäftsleitung senden. Und nun wünsche ich allen viel Spass beim lesen vom original Bericht von Mike (12 Jahre), welcher er für die Schule geschrieben hat. Ebenfalls ein grosses Dankeschön möchte ich an das Lehrerteam Oberiberg richten, welche es Mike ermöglichten an dieser Aktion teilzunehmen!

Vater-Sohn Tag bei der SOB  (Südostbahn) als Lokführerbegleiter am 13. November 2003

14.30 h: Dienstbeginn in Biberbrugg.

Wir müssen den Führerstand einrichten für die erste Fahrt nach Arth Goldau. Bevor wir abfahren können, müssen wir die Bremsen kontrollieren. In das ZUB-System (Zugüberwachung) müssen wir die Daten vom Zug eingeben.

Mit fünf Minuten Verspätung können wir endlich losfahren, da wir erst noch auf den verspäteten Voralpenexpress warten mussten.

Nach der Abfahrt in Biberbrugg müssen wir nochmals die Bremsen testen, dazu muss der Lokführer kurz anbremsen, um zu schauen, ob sie funktionieren. Danach kommen wir ohne weitere Verspätung gut in Goldau an.

Weiterfahrt: Arth Goldau-Flüelen-Erstfeld

Von Flüelen nach Erstfeld sind wir mit Tempo 140 km/h gefahren. Im Tunnel müssen wir warten, weil ein anderer Zug uns zuerst kreuzen muss, weil eine Baustelle vor dem Tunnel ist. Die Tunnels sind bis zu 4 Kilometer lang.

Führerstandwechsel in Erstfeld

In Erstfeld müssen wir schnell den Führerstand wechseln und ich muss sehr schnell sein, wir haben nur 3 Minuten Zeit um zu wechseln.

17.07 h: Geht die Fahrt von Erstfeld nach Zug und nachher nach Goldau los. In Goldau müssen wir den Zug wechseln und steigen in den Regionalzug um. Der um 17.53 Uhr nach Biberbrugg fahren muss. Vorher deponieren wir unsere Sachen im Führerstand und anschliessend gehen wir ins Personalzimmer. Dort essen wir etwas kleines. Ich nehme eine Wurst, drei Brötchen und eine Cola. Danach gehen wir schnell in den Zug. In jedem Zug hat es zwei Feuerlöscher. Und am Funk hört man auch andere Lokführer. Wenn du deine Zugnummer hörst (jeder Zug hat eine andere Zugnummer), dann muss man antworten.

17.53 h: Die Fahrt geht nun los nach Biberbrugg und dann Einsiedeln. Um 18.30 Uhr kommen wir in Einsiedeln an und haben wieder ein Pause für eine Stunde. Dort spielt mein Vater mit dem Natel und nervt seinen besten Freund mit SMS.

19.30 h: Fahren wir weiter bis nach Wädenswil. In Wädenswil müssen wir den Führerstand wieder wechseln und fahren zurück nach Einsiedeln. Wenn man auf ZUB überwachten Strecken über dem vorgeschriebenen Tempo fährt, kommt automatisch die Notbremse, die man nicht mehr lösen kann. Erst wenn der Zug ganz steht, muss man den Sicherheitskasten öffnen und dort die Notbremsung wieder lösen. Genau das Selbe passiert auch, wenn man ein Rotlichtsignal überfährt. Während der Fahrt muss man immer mit dem Fuss auf dem Pedal bleiben, sonst kommt auch wieder eine Notbremsung. Das ist zur Sicherheit, wenn mal ein Lokführer ohnmächtig wird. Dies hat mir mein Vater auf der letzten Fahrt Von Einsiedeln nach Samstagern vorgeführt. (Anmerkung der Redaktion: Der Zug wurde selbstverständlich nicht bist zum Stillstand abgebremst, die Bremsen wurden sofort nach Ansprechen der Sicherheitssteuerung wieder gelöst. Dieses Vorgehen muss übrigens jeden Tag, nach Inbetriebnahme des Fahrzeuges, vom Lokführer durchgeführt werden, die korrekte Funktion wird anschliessend mit einer Unterschrift bestätigt.)

20.30 h: Ein weiteres Mal müssen wir den Führerstand wechseln. Im neuen Führerstand darf ich selber den Zug anlassen. Und schon wieder müssen wir nach Wädenswil fahren, wo wir dann auch bald erneut ankommen. Auf dem Weg von Einsiedeln nach Wädenswil hat es viele Signale, die man beachten muss. Es hat auch unüberwachte Bahnübergänge, vor denen man immer ein Pfeifwarnsignal geben muss.

Von Wädenswil nach Einsiedeln haben wir gespult (starke Steigung und nasses Laub auf den Schienen) und mussten Sand benutzen.

21.30 h: Wieder angekommen in Einsiedeln haben wir erneut eine halbe Stunde Pause.

22.00h: Wir fahren nach Samstagern, trotz starkem Nebel müssen wir voll fahren. In Samstagern geben wir den Zug an einen anderen Lokführer ab. Und machen eine Passagierfahrt (wir fahren selber als Fahrgast mit, nicht als Lokführer) zurück nach Biberbrugg. Dort haben wir unser Auto abgestellt. Um 22.30 h haben wir endlich Feierabend und fahren müde nach Hause.

Mike Bindschedler / 23. November 2003

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Red. WBi / Mike Januar 2004

 

 
Beach-Volleyball-Day 2003
Wie schon in verschiedenen Medien berichtet wurde, trafen sich am vergangenen 4. Juli 2003 die beiden wohl stärksten Volleyballteams der Südostbahn zum entscheidenden Finalspiel! Schon im Vorfeld des Spiels war klar, dass die beiden herausragensten Mannschaften einen Süd-Doppelsieg verbuchen können. Es stand nur noch eine Frage offen, wer steht am Ende zuoberst auf dem Siegerpodest!

Beide Mannschaften trafen sich bereits im Juni zu einem drei stündigen Training in Einsiedeln, beide Mannschaften versuchten das ausgeglichene Spiel zu bestimmen und die Schwachpunkte des Gegners zu lokalisieren!

Wie schon erwähnt war das Spiel sehr ausgeglichen, das Dream Team Goldau hatte zwar immer etwas die Nase vorne, doch das Team Goldhands aus Samstagern konnte immer wieder ausgleichen, dies obwohl Albert zeitweise den Ball mit einem Vogel verwechselt hatte und so die Goldauer beim Anschlag leichtes Spiel hatten.

Doch auch die Goldauer hatten einen kleinen Schwachpunkt in ihrem Team, welcher die Gegner gnadenlos ausnutzten, irgend jemand vom Team Samstagern hatte Hugo von einer Grillwurst nach dem Spiel erzählt. Hugo war dem Drang nach dieser Wurst nicht mehr gewachsen und spielte nicht mehr so konzentriert wie zu Beginn des Spiels.

Nach dem Training bekam dann Hugo endlich seine Wurst, denn beide Teams wurden anschliessend bei Albert mit Salat und Grilliertem kulinarisch verwöhnt, danke Albert und Bernadette!!!

Nun aber zur Berichterstattung des wichtigsten Anlasses in der Geschichte der Südostbahn. Wir erlebten ja dieses Jahr bisher wirklich einen Jahrhundertsommer, beste Voraussetzungen also für diesen Anlass. Kaum zu glauben aber wahr, an jenem 4. Juli regnete es wie aus Kübeln! Trotz des schlechten Wetters entschied sich das OK für die Durchführung diese Anlasses, nicht zuletzt wegen dem riesigen Zuschaueransturm!

Das sich dann der Spielbeginn noch etwas verzögerte war nicht etwa infolge des schlechten Wetters, nein, das Team Samstagern war einfach nicht in der Lage mit der kompletten Mannschaft pünktlich in Einsiedeln zu erscheinen (das Dream Team Goldau verzichtete übrigens grosszügiger weise auf einen Protest wegen Spielverzögerung)!

Doch endlich war es soweit, beide Teams betraten in ihrer Bestbesetzung das Spielfeld. Für das Dream Team Goldau waren Locke, Don Robe und Bindschi aufgestellt. Die Goldhands Samstagern liefen mit Albert, Martin und Peter ein. Beide Coach (Armin, Goldau und Beat, Samstagern) zeigten wenig Nerven und blieben dem Spiel fern!

Bevor nun endlich gespielt werden konnte mussten noch die Teamfotos geschossen werden, nach dem anschliessenden Aufwärmen (es war tatsächlich saukalt) war es dann endlich soweit, unsere Schiedsrichterin Mischi konnte den Startschuss für den ersten Match geben.

In den ersten Spielminuten wurde das Team aus Goldau etwas überrollt und lag bereits mit 0:6 im Rückstand, doch diesen Rückstand konnten sie eben so schnell wieder ausgleichen und danach spielten sich die Goldauer mit fantastischen Spielzügen in die Herzen der zahlreichen Goldauer Fans, welche ihre Mannschaft lautstark unterstützten! Wo waren eigentlich die Samstagern Fans? Traurig aber wahr, es waren keine Fans vom Team Goldhands anwesend (es kam mir vor wie im Fussball, GC wird Schweizermeister und kein Mensch interessiert es)! So kam es, dass das erste Spiel klar zu Gunsten vom Dream Team entschieden wurde.

Nach eine kurzen Verschnaufpause traten beide Teams zum zweiten Spiel an, dieses Spiel war sehr ausgeglichen, konnte aber von den Goldhands knapp gewonnen werden. Danach hatte das Team aus Goldau etwas Probleme und kam nie mehr so richtig ins Spiel! Zurückzuführen war das einerseits darauf, dass Albert, vom Schwachpunkt zum Teamleader aufstieg. Albert, welcher im Training noch Bälle mit Vögeln verwechselte, trumpfte plötzlich mit den unmöglichsten Spielzügen auf und holte so Punkt um Punkt für sein Team. Wie Albert plötzlich so auftrumpfen konnte war zuerst ein grosses Rätsel. Die Redaktion von Y-B-N konnte aber bald das Rätsel lösen! Nach dem beinahe missglücktem Training im Juni finanzierten die beiden Teamkollegen Martin und Peter ihrem Mitspieler eine Woche Trainingslager, dies offenbar mit grossem Erfolg!

Mit diesen Umständen hatten nun die Spieler vom Dream Team ihre liebe Mühe, so dass sie immer einige Punkte hinterher hinkten! Dies nutzten die Gegner nun konsequent aus und konnten den Vorsprung weiter ausbauen. Obwohl das Goldauer Team etwas nachliess wurden sie von ihren fantastischen Fans (auch einige Prominente Goldauer Fans waren anwesend, so war beinahe das ganze Frauen A-Kader der Schweizer Skinationalmannschaft anwesend) weiterhin lautstark gefeiert. So kamen die Goldauer immer wieder bis auf wenige Punkte an den Gegner heran. Ganz reichte es den Goldauern aber dennoch nicht mehr, so stand es am Ende 4:1 für die Goldhands.

Unsere Schiedsrichterin Mischi hatte keinerlei Probleme, das jederzeit faire Spiel zu leiten. Zwei heikle Entscheide musste sie dennoch fällen, sie liess sich jedoch nie aus der Ruhe bringen und entschied diplomatisch, einmal für Goldau und einmal für Samstagern. Beim einen Mal zappelte Albert wie ein Fisch im Netz, das andere Mal war es ein Ball knapp ausserhalb der Linie.

Man muss es neidlos anerkennen, wenigstens spielerisch war das Team aus Samstagern die etwas bessere Mannschaft. Was allerdings die Ausstattung der beiden Teams betrifft, hatten die Goldauer klar die Nase vorn! Das Team aus Goldau lief mit einem beinahe perfekten Outfit ein. Vom bedruckten Volleyball-T-Shirt (vorne Teamname, hinten Spielername) bis zur einheitlichen Kopfbedeckung fehlte es an nichts! Das Team aus Samstagren zeigte sich hier eher in bescheidenem Rahmen und hatte mit seinen unbedruckten einfachen T-Shirts nichts entgegen zu setzen. So bescheiden war ja auch der Aufmarsch ihrer Fans, ja da sind doch nach Spielende doch tatsächlich noch zwei, nein es waren sogar drei, Fans von ihnen eingetroffen.

Das übrigens gerade diese beiden Spitzenteams im Final aufeinander trafen war kein Zufall, haben doch beide Teams dieses Jahr noch kein einziges Turnier verloren!

An dieser Stelle möchten wir uns noch bei allen Mitwirkenden bedanken:

Schiedsrichterin Mischi, Sportfotografinnen Sibylle & Tamara, unzählige Goldauer Fans und dem ganze OK.

Wir danken folgenden Sponsoren:

Goldhands: www.mibag-ag.ch   www.oneill.ch   www.sanitastroesch.ch   www.suedostbahn.ch

Dream Team: www.victorinox.com   www.lipton.ch   www.isostar.ch   www.suedostbahn.ch

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Fotos: Tamara Müller & Sibylle Bindschedler                                                                                                                 Red. WBi Juli 2003

 

 
SOB im Winter 2003
Der Winter 2003 liess zwar lange auf sich warten, was er aber dann im Februar zu bieten hatte war gewaltig. In einer einzigen Woche gab es so viel Schnee, wie die zwei vergangenen Jahre zuvor zusammen nicht erreichten. Es gab in dieser Woche praktisch kein Tag, an welchem es nicht noch zu schneien begann. Dies sorgte natürlich zeitweise zu prekären Verhältnissen auf Schienen und Strassen. Ich musste jedenfalls einiges mehr an Zeit für den Arbeitsweg einplanen als sonst. Dank dem grossen Einsatz unserer Kollegen vom "ABU", welche fast pausenlos am Schneeräumen waren, meisterte die SOB die schwierigen Verhältnisse aber ohne grössere Probleme! Natürlich waren auch das Zug-, Lok- und Stationspersonal gefordert, mussten doch öfters Weichen, Trittbretter, Kupplungen und Schläuche vom Schnee befreit werden. Leider wird die Arbeit im "Hintergrund" meistens nicht gesehen und ein "Danke" erhält man leider auch in den wenigsten Fällen! Ich möchte daher an alle ein grosses "Dankeschön" richten, welche im "Hintergrund" arbeiteten und es mir und meinen Kollegen überhaupt ermöglichten, "unsere" Züge, einigermassen pünktlich und sicher über das Schienennetz der SOB zu fahren.

 

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                            Fotos & Red. WBi März 2003

 

 
SOB im Winter 99/00

Der Winter 99/00 brachte wieder einiges an Schnee in unserer Region. Die Südostbahn wurde an einigen Tagen wieder auf die Probe gestellt. Unter teilweise erschwerten Bedingungen mussten wir unsere Dienstschichten absolvieren. Dies bedeutete für das Personal einiges an Mehr-Arbeit. Ob Lok- oder Zugpersonal, Depot- oder Baumitarbeiter, alle leisteten auch diesen Winter wieder vollen Einsatz. Auch unsere Kollegen von der Personal- und Fahrzeugdisposition hatten zeitweise alle Hände voll zu tun. Der Orkan Lothar vom vergangenen 26. Dezember leistete auch bei der SOB ganze Arbeit ! Zeitweise konnte auf dem ganzen Netz nicht mehr gefahren werden, unser Fahrleitungs- und Unterhaltsdienst war Tag und Nacht im Einsatz um unsere Fahrleitungen provisorisch zu reparieren. Einige Nachtschichten wird es wohl noch brauchen um die Fahrleitungen wieder zu reparieren. Die Strecke Arth Goldau Sattel hatte es dabei am schlimmsten erwischt, diese konnte drei Tage nicht mehr befahren werden. 

Klicken sie sich durch meine Fotogallery (leider habe ich keine Bilder der Sturmschäden, ich versuche aber noch solche zu erhalten. Wer Bilder von Schäden bei der SOB besitzt, kann sich mit dem Webmaster per E-Mail in Verbindung setzen)

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                                                                                                                                                            Red. WBi März 2000

 

 
Reportage einer Nachtschicht
nacht10.jpg (27103 Byte)Dienstbeginn ist um 18.30 Uhr im Depot Samstagern. Im Kasten liegt das Memo für die kommende Nacht. Anschliessend wird ein Funkgerät und ein Natel gefasst. Zwei in Doppeltraktion geschaltete Lokomotiven des Typs Ae 477 (ehemalige Baureihe 142 der Deutschen Reichsbahn) stehen zur Nachtschicht bereit. Um 18.55 Uhr erfolgt die Abfahrt in Samstagern, erster Halt in Biberbrugg zur Aufnahme des Begleitpersonals. Weiterfahrt nach Altmatt, wo leere Aushubwagen bereit stehen und angehängt werden. Nach Abwarten eines entgegenkommenden Schnellzuges geht es weiter in Richtung Goldau. Um 20.10 Uhr treffen wir schliesslich in Goldau ein, hier werden die vier leeren Aushubwagen abgehängt und die zwei elektrischen Lokomotiven werden weggestellt. Da die Fahrleitung in der Nacht infolge Einsatz eines Baggers ausgeschaltet wird, kommt von nun an eine Diesellokomotive zum Einsatz. Die Am 461 ist eine vierachsige Diesel-Elektrische Lokomotive. Ausgestattet mit einem 12 Zylinder-Dieselmotor kommt die 68 Tonnen schwere Maschine auf eine Leistung von 1030 Kw (1'400 PS). Diese Leistung ist notwendig, weil die Baustelle auf eine Steigung von 50%o liegt und die Anhängerlast im Laufe der Nacht auf ca. 300 Tonnen ansteigen wird. Nun wird die Lok gestartet und wir fahren an den leeren Aushubwagen an. Der Begleiter kuppelt die Wagen und wir führen eine Bremsprobe durch. Nun folgen die Kontrollen der Diesellok; Wasser, diverse Oelstände und weitere Komponenten müssen kontrolliert werden. Da wir pünktlich in Goldau eingetroffen sind und auch das anschliessende Manöver speditiv abgelaufen ist, bleibt uns nun noch Zeit für eine kurze Kaffeepause. Knappe 20 Minuten später passiert der letzte Zug vor der Streckensperrung den Baustellenbereich (weitere Züge werden von nun an, durch Buse ersetzt) und trifft in Goldau ein. Vom Fahrdienstleiter erhalten wir die Bewilligung mit unserem Bauzug auf die Strecke zu fahren. Es ist jetzt 20.50 Uhr und wir fahren zur Baustelle. Ein schienengängiger Bagger wird eingegleist und beginnt mit den Aushubarbeiten. Dabei schaufelt der Bagger das Aushubmaterial nach vorne. Alle ca. 15 Minuten muss der Bauzug um einige Meter nach vorne verschoben werden.

Immer wieder stösst der Bagger auf Felsen, welcher zuerst weggespitzt werden muss. Um ca 02.50 Uhr sind die Aushubarbeiten soweit beendet, dass wir mit den mittlerweile vollen Aushubwagen nach Goldau fahren können. Um den Bagger auszugleisen, müssen wir jedoch zuerst noch ca. 200 Meter bergwärts fahren. Keine leichte Aufgabe wiegen doch die Wagen nun ca. 300 Tonnen und wie müssen eine Steigung von 50%o bewältigen. Unter Mithilfe des schiebenden Baggers bewältigen wir auch dieses Manöver.

In Goldau angekommen stellen wir die vollen Aushubwagen weg und holen zwei neue mit Sand beladene Wagen. Mit diesen beiden Wagen fahren wir wieder vorsichtig auf die Baustelle zurück. Da wir immer wieder einen ungesicherten Bahnübergang passieren müssen, schalte ich den Drehblinker ein. Zwei Arbeiter sichern noch zusätzlich mit roten Stablampen den Übergang ab. Um 3.30 Uhr sind die beiden Wagen leer, erneut fahren wir nach Goldau zurück. Stellen die leeren Wagen weg und holen zwei weitere beladene Sandwagen. (Vier Sandwagen wären zum Transport zu schwer gewesen, deshalb mussten wir zwei Mal fahren.) Wieder geht es bergwärts, vorsichtig nähern wir uns erneut der Baustelle, da der Bagger wieder im Geleise arbeitet und mehrere Arbeiter entlang der Geleise arbeiten. Es ist äusserste Aufmerksamkeit und Vorsicht geboten. Also volle Konzentration auch noch nach beinahe zehn Stunden ununterbrochener Nachtarbeit. Es ist nun 04.15 Uhr und auch die letzten Wagen sind geleert. Zurück nach Goldau die leeren Sandwagen und die Diesellok werden weggestellt. Anschliessend nehme ich die beiden elektrischen Lokomotiven wieder in Betrieb und fahre zu den vorher abgestellten vollen Aushubwagen. Der Begleiter kuppelt die Aushubwagen an und wir führen eine erneute Bremsprobe durch. Es ist nun 05.00 Uhr und endlich trifft meine Ablösung ein. Mit dem schon etwas betagten VW Golf Dienstfahrzeug fahre ich nun in Richtung Samstagern. Langsam dämmert es und zwischen Rothenthurm und Altmatt erlebe ich noch ein traumhaftes Naturschauspiel. Über dem Hochmoor liegt Bodennebel und über dem Horizont scheint der Vollmond.

In Samstagern stelle ich das Dienstfahrzeug weg und mache mich nach dieser 12stündigen Dienstschicht auf den Weg nach Hause. In Schindellegi hoch über dem Zürichsee darf ich noch den Sonnenaufgang bestaunen. Diese und auch die weiteren Nächte verliefen ohne grössere Probleme, dies ist nicht selbstverständlich, habe ich doch auch schon ganz andere Nächte erleben müssen.

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Red. WBi Juni 1999

 

 
Werkstätte

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Red. WBi November 2000