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Unglaubliche Testberichte

Helme im Härtetest 

Lange ist es her seit unserem letzten Testbericht, nun nehmen wir die Testserie auf vielseitigen Wunsch wieder auf. Heute nehmen wir uns noch einmal einen Velohelm der Marke Bell vor, zwei Exemplare dieses Helmes haben wir zur Verfügung. Unser letzter Test ist nun über 10 Jahre her (2006), wir wollen wissen ob sich bei den Helmen in den letzten 10 Jahren etwas getan hat, sind sie sicherer geworden? Weiter testen wir zum ersten Mal ein Kletterhelm, wie sicher sind diese gegen Steinschlag? Unsere Tests sind sehr realitätsnah, wir testen also Bedingungen wie sie sich tagtäglich zutragen können und sind der Meinung das die Testobjekte bestehen müssten. Zu Hilfe nehmen wir unsere alt bekannte Eisenbahnschiene, sie bringt 16 Kilo auf die Waage und trotz des vorgeschrittenen Alters (Baujahr 1891) hält sie bisher problemlos stand. Also die Eisenbahnschiene selbst hatte bisher jeden Test schadlos überstanden, früher war Qualität eben noch kein Fremdwort. Die Eisenbahnschiene wird dazu aus dem ersten Stockwerk hochkant auf unser Testobjekt fallen gelassen, der Test wird jeweils in Zeitlupe gefilmt und analysiert.
Zuerst ist der Velohelm Bell aus der Migros auf dem Prüfstand, dieser wird im Nackenbereich von der Schiene getroffen, der zweite Versuch ist dann ein Volltreffer. Das Ergebnis ist bei beiden Versuchen, wie auf dem Video zu erkennen ist, verehrend! Man muss sich fragen wie dieser Helm die BFU Prüfung bestanden hat, bei uns ist er uneingeschränkt durchgefallen!
Nun nehmen wir uns den Kletterhelm Käpi von Salewa vor, wir sind guten Mutes das dieser Helm den Test einfach bestehen muss. Schliesslich ist dieser für Steinschlag konzipiert und müsste problemlos standhalten! So fällt die Schiene ein weiteres Mal und trifft den Helm im hinteren Bereich. Das Ergebnis ist erschütternd, der Helm bietet keinerlei Schutz und wird in mehrere Stücke gerissen, entgegen unserer Prognose, ebenfalls uneingeschränkt durchgefallen!

Sehen Sie sich den Test auf unserem Video an.

Video: Mike Bindschedler       Red. WBi März 17

 

 
Glühlampen

Wie versprochen fahren wir mit unserer beliebten Testreihe weiter, das positive Feedback ist so gross, dass wir auch in Zukunft unsere Versuche fortsetzen.

In letzter Zeit ist viel über die altbewährte Glühbirne geschrieben worden, Tests haben gezeigt, dass sie regelrechte Energievernichter sind und man daher auf Energiesparlampen umstellen sollte. In Australien wird sie sogar verboten und unsere Politiker ziehen ein solches Verbot für uns ebenfalls in Betracht. Wir haben uns daher gefragt, warum soll die Glühbirne nun plötzlich so schnell verboten werden, steckt da womöglich mehr dahinter? Ist sie am Ende nicht sicher genug? So haben wir uns entschlossen einige Glühbirnen zu testen, wir testen aber nicht den Energieverbrauch, sondern ausschliesslich die Sicherheit. Uns interessiert, ob solche Glühbirnen eigentlich auch explodieren bzw. implodieren (Unterdruck) können. Für diesen Test kommt ein Luftgewehr Kaliber 4,5 mm zum Einsatz. Wir möchten herausfinden was eine solche Glühbirne im Betrieb überhaupt aushält. Wir schrauben also die Glühbirnen in eine Lampenfassung und legen eine Spannung von 230 Volt an, die Glühlampe brennt also bei unserem Versuch! Aus mehr oder weniger sicherer Entfernung wird nun auf die unter Spannung stehende Glühlampe geschossen. Mit einer ultraschnellen digitalen Spiegelreflexkamera (5 Bilder pro Sekunde) wird alles dokumentiert. Das Ergebnis ist verblüffend und auf der ganzen Linie geradezu besorgniserregend! Von sage und schreibe über 15 Lampen hat gerade mal eine einzige den Schuss unbeschadet überstanden, ein absolut vernichtendes Resultat für die Glühlampenindustrie! Wir gehen daher davon aus, dass die gute alte Glühbirne eher aus Sicherheitsgründen verboten werden soll, offenbar möchten aber die Politiker keine Panik verursachen und nennen den Energieverbrauch als Grund für ein allfälliges Verbot.

Getestet haben wir Glühbirnen aller Marken, explodiert bzw. implodiert sind alle, je höher die Leistung (Watt) desto heftiger war auch das Ergebnis. Einige sind sogar in Flammen aufgegangen, einzig ein 150 Watt Spot von Philips trotzte unserem 4,5 mm Geschoss und bekam keinen Kratzer ab, wir meinen - vorbildlich! Alle anderen Glühlampen fallen in unserem Test gnadenlos durch und sind nicht zu empfehlen, ja sogar gefährlich!

Wir gingen aber in unserem Test noch weiter: sind Energiesparlampen tatsächlich sicherer? Zwei Energiesparlampen müssen sich also unserem Test unterziehen und werden ebenfalls mit unserem Schuss traktiert. Das Ergebnis gibt zu denken, denn auch die Energiesparlampen zerbersten in tausend Scherben und sind sogar noch gefährlicher als eine einfache Glühbirne, denn beim der Energiesparlampe wird beim Zerbersten auch eine beachtliche Menge Gift in Form von Gas freigesetzt! Unglaublich, die Politiker wollen uns also ein noch viel gefährlicheres Leuchtmittel vorschreiben! Wir empfehlen unseren Lesern daher so schnell wie möglich auf Kerzenlicht oder Petrollampen umzusteigen, dies spart viel elektrische Energie und ist wesentlich ungefährlicher!

Klicke auf die Bilder der Glühbirnen und du siehst das verheerende Testergebnis.

    

 

Fotos: Werner Bindschedler                                                                                                                         Red. WBi März 2007

 

 
Velohelm

Eigentlich haben wir unsere Testserie schon seit geraumer Zeit beendet, doch auf Anfrage eines Velohelm-Herstellers haben wir uns entschlossen diese wieder aufzunehmen.

Diesmal nahmen wir einen Velohelm mit der Bezeichnung Digimon unter die Lupe. Uns interessierte bei diesem Test nicht der Tragkomfort, sondern einzig und allein die Sicherheit des Produktes. Zum Einsatz kam wieder einmal unsere altbekannte, über hundert Jahre alte und 16 kg schwere Eisenbahnschiene (eigentlich wahnsinnig wie gedankenlos wir mit echten Antiquitäten umgehen). Diesmal fällt sie aus ca. 4 m Höhe hochkant auf den Helm. Leider hat sich niemand für den Test zur Verfügung gestellt, so haben wir unter den Helm eben nur eine mit Wasser gefüllte Milchflasche aus Kunststoff gelegt. Wie auf den Fotos deutlich zu erkennen ist, trifft die Schiene den Helm milimetergenau und bohrt sich wie Butter durch diesen hindurch. Das Testergebnis ist vernichtend, für die Milchflasche bestand absolut keine Überlebenschance! Der Hersteller, welcher hier nicht genannt werden will, hat das Produkt sofort aus dem Verkehr gezogen! Mit unserem Test konnten wir glücklicherweise verhindern, dass dieser mangelhafte Velohelm in den Verkauf gelangte .

Auf Grund des grossen Interesses an unseren Testberichten nehmen wir unsere Versuchsreihe wieder auf und werden auch in Zukunft hie und da wieder ein Experiment durchführen. Man darf also gespannt sein, was wir in Zukunft noch für Untersuchungen auf dem Programm haben.

Helm (0).JPG (114042 Byte)Helm (1).JPG (77104 Byte)Helm (2).JPG (119590 Byte)Helm (3).JPG (124706 Byte)Helm (4).JPG (75625 Byte)Helm (5).JPG (70837 Byte)

Fotos: Werner Bindschedler                                                                                                                   Red. WBi Oktober 2006

 

 
Modellauto Crashtest

Dass jeder Autohersteller mit umfangreichen Tests seine Fahrzeuge testet, ist wohl allen bekannt, aber gibt es ähnliche Tests auch bei Modellautos? Selbstverständlich gibt es das, aber natürlich exklusiv nur bei Y-B-N! Wir haben einen Geländebuggy von Kyosho (das Auto ist mit einem Elektromotor ausgerüstet und komplett ferngesteuert). Zu diesem Zweck bauen wir aber eine etwas ältere Fernsteuerung ein, auf einen Fahrtregler verzichten wir, da wir  diesen nicht zerstören wollen. Das Auto wird ferner mit zwei in Serie geschalteten Akkus versehen. Diese werden so gut wie möglich mit Schaumgummi geschützt, denn auch  die Akkus wollen wir nach Möglichkeit nicht beschädigen. Die Fernsteuerung wird jedoch ganz normal und völlig ungeschützt eingebaut, schliesslich würden wir ja gerne wissen wie es nach so einem Crash um die "Insassen" steht! Mike war unser Testpilot, aber keine Angst, er bediente ja die Fernsteuerung und musste das Auto so genau wie möglich in eine Betonmauer steuern. Das war insofern nicht ganz einfach, weil er nur Vollgas fahren und nicht mehr bremsen konnte. Mike steuerte in der Folge das Fahrzeug mit höchster Präzision frontal in die Mauer. Die Aufprallgeschwindigkeit betrug ca. 30 km/h, dabei entstand doch einiges an Schaden, wie in der Fotogalerie zu sehen ist. Doch die Beschädigung war nicht so gravierend, dass wir nicht noch einen zweiten Test durchführen konnten. Zwar war die Fernsteuerung nicht mehr zu gebrauchen, denn die vordere Aufhängung und ebenfalls die Lenkung musste provisorisch repariert werden (Letzteres arretierten wir in gerader Stellung). Nun war das Fahrzeug zwar führerlos, doch es musste ja nur noch geradeaus über ein Bord fahren. Dieser Test gab ihm dann wohl den Rest, obwohl es nach seinen zahlreichen Überschlägen doch tatsächlich noch weiterfuhr, bis dann doch noch der Motor in Rauch aufging!

Nach eingehender Analyse des Wracks kamen wir zu folgendem Ergebnis:

Die Fernsteuerung wird bei einem derartigen Crash stark beschädigt, der Empfänger war aufgerissen und funktionierte nicht mehr, hier wurde die Elektronik beschädigt. Das Gehäuse des Lenkservos zerbarst ebenfalls beim Aufprall in die Mauer, mechanisch funktionierte er jedoch noch. Die Akkus wiesen trotz Polsterung massive Kratzspuren im Bereich ihrer Befestigung auf, blieben aber dank unserer Schutzmassnahme einigermassen heil. Der Rammschutz wurde abgerissen und verklemmte sich unter dem Fahrzeug, dabei wurde die Aufhängung sowie die Lenkgeometrie zerstört. Dies hätte eine grössere Reparatur zur Folge, welche ohne Ersatzteile nicht mehr durchgeführt werden könnte. Der Motor ist erst beim zweiten Crash durchgebrannt, dies aber offensichtlich weil die Stromzufuhr nach dem Crash nicht unterbrochen wurde und die Räder blockierten.

Unser Fazit: Wir können nur empfehlen, dass ihr mit euren RC-Cars etwas vorsichtiger umgeht, ein solcher Crash hat meist einen Totalschaden zur Folge. Ob es in absehbarer Zeit auch Airbags für die Insassen - sprich Elektronik- von Modellautos geben wird, bleibt abzuwarten!!! Hier müssen sich die Hersteller sicher noch etwas einfallen lassen!

Video

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Fotos & Video: Werner Bindschedler                                                                                                    Red. WBi Februar 2005

 

 
 IBM PC-Tastatur

Bei unserem heutigen Test nehmen wir einmal eine Tastatur genauer unter die Lupe. Wie wir wissen, wird ja so eine Tastatur schon im normalen Büroalltag arg strapaziert. Von den Sekretärinnen müssen diese Geräte so einiges einstecken, dies reicht vom übergiessen mit Nagellack oder Kaffee, bis zum Sturz vom Schreibtisch. Bei Ihren Anschlägen, sind die meisten Büroangestellten auch nicht gerade zimperlich und drücken die jeweiligen Tasten, als ob sie einen Nagel einschlagen müssten. Daher wollten wir wieder einmal unsere berüchtigte Eisenbahnschiene, mit ihren 16 Kilogramm Gewicht, auf die Tastatur einwirken lassen. Wir wussten natürlich, dass wir mit unserer Eisenbahnschiene, nie die Belastung einer "richtigen" Sekretärin erreichen. Nach dem Aufprall der Schiene, mussten wir feststellen, dass sich einige Tasten geradezu in Luft aufgelöst hatten. Sie waren nicht nur beschädigt, diverse Tasten waren gar nicht mehr vorhanden und bis zur Unkenntlichkeit zerstört! Dies zeugt von einer sehr schlechten Qualität der Dämpfung, welche die Stösse der Anschläge besser abfedern müsste. Das Gehäuse wurde ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen und aufgebrochen. Das dies schon bei so geringen Stössen passiert, spricht nicht gerade für dieses Gehäuse. Es gibt aber auch noch etwas positives zu berichten. Jene Tasten, welche nicht direkt getroffen wurden, hatten den Test völlig unbeschadet überstanden, dies trotz der relativ grossen Erschütterung. Unser Fazit, diese Tastatur können wir nur sehr bedingt empfehlen. Im privaten Gebrauch kann man durchaus auf diese Tastatur setzen. Im Geschäftsbereich, wo die Tastaturen dauerhaft den Hammerschlägen der gestressten Sekretärinnen ausgesetzt sind, raten wir dringend von diesem Produkt ab!

Tastatur_01.JPG (48464 Byte)Tastatur_02.JPG (53484 Byte)Tastatur_03.JPG (53901 Byte)Tastatur_04.JPG (62226 Byte)Tastatur_05.JPG (60058 Byte)

Red. WBi Dezember 2003

 

 
Nokia 6150

Was lag näher, als ein weiteres Natel in unsere Testreihe aufzunehmen. Wir entschieden uns für das weit verbreitete Nokia 6150. Nachdem wir das letzte Handy mit einer 87 Tonnen schweren Lok überfahren hatten, kam dieses mal wieder unsere alt bekannte fliegende Eisenbahnschiene zum Einsatz. Trotz den vielen Einsätzen hat das gute Stück noch kein bisschen seiner Wirkung verloren.

Nachdem die Schiene, einmal mehr mit höchster Präzision, vom ersten Stock aus millimetergenau auf das Handy aufschlug, präsentierte sich uns das Handy in einem erbärmlichem Zustand. Unser Nokia lag weit verstreut im Umkreis von einigen Metern, zerborsten in mehrere Einzelteile. Praktisch kein Teil hat den fürchterlichen Aufprall schadlos überstanden.

So fällt natürlich auch unser Testurteil äusserst negativ aus, wir können leider diesem Natel nur die schlechteste aller schlechten Noten geben! Nokia hat es leider versäumt das 6150 etwas robuster zu konstruieren, schade für das technisch gelungene Natel.

Ein Lichtblick am Horizont, Nokia hat uns versprochen künftig ihre Handys etwas robuster zu bauen um dem Bindschi-Teststandart in Zukunft gerecht zu werden.

Natel_00.JPG (46917 Byte)Natel_01.JPG (57050 Byte)Natel_02.JPG (48732 Byte)Natel_03.JPG (91862 Byte)Natel_04.JPG (90379 Byte)Natel_05.JPG (68130 Byte)

Red. WBi Juni 2003

 

 
Samsung DVD Player

Und noch ein DVD-Player im Test bei Y-B-N, mit unserer altbekannten 16 Kg schweren Eisenbahnschiene traktierten wir auch diese Gerät. Optisch, wie auch technisch, handelt es sich bei diesem DVD-Player von Samsung um ein absolutes Spitzengerät. Für einmal testeten wir den Seitenaufprall. Bei diesem Aufprall wurde das Gehäuse stark zusammengestaucht und die Frontblende weggeschleudert. Mit diesem gut ausgeklügeltem Sicherheitsmechanismus hat Samsung gute Arbeit geleistet, die im letzten Moment weggeschleuderte Frontblende blieb dadurch völlig unbeschädigt! Anders erging es leider der Hauptplatine, diese wurde durch das eingedrückte Gehäuse vollständig zerstört. Beeindruckt hatte uns aber, dass auch hier die wichtigsten Chips durch einen Schleudermechanismus aus den Stecksockeln geschleudert wurden und so ebenfalls völlig unbeschädigt blieben! Unsere grösste Sorge galt aber dem Laufwerk und der eingelegten DVD, aber auch bei diesem Teil wurden wir sehr positiv überrascht! Das Laufwerk und die DVD hatten den Aufprall tatsächlich absolut unbeschadet überstanden. So wunderten wir uns auch gar nicht mehr über die Tatsache, dass auch das Netzteil auf der gegenüberliegenden Seite des Laufwerkes ohne jeglichen Schaden davon kam.

Unser Fazit: Samsung hat es geschafft, nicht nur ein optisch und technisch einwandfreies Gerät herzustellen, es ist ihnen auch gelungen unserem harten Testverfahren stand zu halten! Wir meinen, Test bestanden Note gut! (Hätte Samsung noch einen Seitenaufprallschutz montiert, wäre sogar die Note sehr gut drin gelegen).

DVD2_00.JPG (47141 Byte)DVD2_01.JPG (51691 Byte)DVD2_02.JPG (62436 Byte)DVD2_03.JPG (81128 Byte)DVD2_04.JPG (87107 Byte)DVD2_05.JPG (88821 Byte)DVD2_06.JPG (71018 Byte)

DVD2_07.JPG (108362 Byte)DVD2_08.JPG (70233 Byte)DVD2_09.JPG (72825 Byte)DVD2_10.JPG (74659 Byte)DVD2_11.JPG (57819 Byte)DVD2_12.JPG (87146 Byte)

Fotos: Jonny Rütti & Werner Bindschedler                                                                                                   Red. WBi Mai 2003

 

 
Sony DVD Player

Auch dieses Mal war ein Gerät von Sonny an der Reihe. Dieser DVD-Player machte auf den ersten Blick einen äusserst robusten Eindruck. Unsere Testkriterien waren dieselben, ein 16 Kilo schweres stück Eisenbahnschiene fiel hochkant aus fünf Metern Höhe, auf die Oberseite des Gerätes. Von diesem DVD-Player erwarteten wir einiges, ist die eingelegte DVD ausreichend geschützt, wie übersteht die Mechanik der Schublade den Aufprall und was passiert mit der Elektronik.

Das Gerät sah nach unserem Test eigentlich noch ganz gut aus, die Schublade war zwar etwas verklemmt und lies sich nicht mehr öffnen. Wir entfernten mit aller Vorsicht den etwas verbeulten Deckel zur genaueren Analyse. Das Innenleben des DVD-Players lies dann aber jegliche Hoffnung schwinden. Die Netzteil-Platine zerbarst in mehrere Teile. Der Zustand der, auf dem Laufwerk montierten Printplatte, lies uns ebenfalls Böses erahnen. So war es denn auch, das Laufwerk präsentierte sich uns in erbärmlichem Zustand. Das Laufwerk, wie auch die eingelegte DVD waren total zerstört! Einzig die Laser-Einheit schien noch in gutem Zustand zu sein, überprüfen lies sich dies allerdings infolge der restlichen Schäden aber nicht mehr.

Unser Fazit: Sony scheint wenig Wert auf die Stossfestigkeit ihrer Geräte zu legen. Was nutz uns ein zwar technisch perfektes Gerät, wenn dieses schon bei der geringsten Belastung einen unreparablen Schaden erleidet? Somit müssen wir leider auch dem zweiten Gerät von Sony die Note UNGENÜGEND verpassen, schade!

DVD1_00.JPG (45067 Byte)DVD1_01.JPG (53494 Byte)DVD1_02.JPG (40149 Byte)DVD1_03.JPG (91467 Byte)DVD1_04.JPG (87578 Byte)DVD1_05.JPG (74707 Byte)DVD1_06.JPG (66515 Byte)

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Fotos: Jonny Rütti & Werner Bindschedler                                                                                                   Red. WBi Mai 2003

 

 
Sony Discman

Dieses Mal nehmen wir uns einen Discman von Sony vor. Wir legen auch diesmal grossen Wert auf einen praxisnahen Test, darum liessen wir ein 16 Kilogramm schweres Stück Eisenbahnschiene  aus ca. 5 Metern Höhe hochkant auf das laufende Gerät stürzen (dies kommt ja immer wieder vor). Wir wollten wissen, ob das etwas schwach wirkende Kunststoffgehäuse genügend stossfest ist, um das Gerät und die CD vor grösserem Schaden zu bewahren.

Das Ergebnis fällt bei diesem Test aber erschütternd aus, das Gehäuse bot keinerlei Schutz. Es gab eigentlich beinahe kein Teil, welches nicht total zerstört wurde. Lediglich der Laser war noch als solcher zu erkennen und die beiden Akkus haben den Test sogar unbeschadet überstanden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich beim Aufprall das Akkufach geöffnet hatte und die Akkus hinausgeschleudert wurden. Schockiert waren wir, als wir uns das innere des Gerätes angeschaut hatten. Die eingelegte CD hatte nicht ein Hauch einer Chance, sie wurde in mehrere Stücke zerschlagen. Auch die Elektronik wurde regelrecht zertrümmert.

Unser Fazit: Ausser dem Akkufach, welches die Akkus rechtzeitig aus dem Gerät geschleudert hatte, ist dieser Discman in allen Belangen mangelhaft und nicht zu empfehlen. Ein Tipp, fragt in Zukunft ob das Gehäuse ausreichend stossfest ausgelegt ist! Im Zweifelsfall fragt ihr am besten ob ihr das Gerät einmal testen könnt bevor es gekauft wird!

Discplayer_01.JPG (52169 Byte)Discplayer_02.JPG (48220 Byte)Discplayer_03.JPG (61153 Byte)Discplayer_04.JPG (47398 Byte)Discplayer_05.JPG (41132 Byte)Discplayer_06.JPG (87058 Byte)Discplayer_07.JPG (59176 Byte)

Discplayer_08.JPG (57726 Byte)Discplayer_09.JPG (65004 Byte)Discplayer_10.JPG (97519 Byte)Discplayer_11.JPG (124384 Byte)Discplayer_12.JPG (82938 Byte)Discplayer_13.JPG (89827 Byte)Discplayer_14.JPG (75280 Byte)

Discplayer_15.JPG (75856 Byte)      

 Fotos: Johnny Rütti & Werner Bindschedler                                                                                               Red. WBi April 2003

 

 
Sturztest Laptop

Das einem einmal ein Laptop aus der Hand fällt, kann sicher jedem passieren. Wir wollten nun wissen, mit was für Konsequenzen wir rechnen müssen, wenn es eben doch einmal geschehen sollte. Wie sicher sind die gespeicherten Daten? Funktioniert mein Laptop nach so einem Sturz eigentlich noch? Fragen über Fragen welche Y-B-N euch nun beantworten kann! Wir legen auch bei diesem Test grossen Wert auf Realität und haben dazu einen Macintosh Laptop hochkant vom 1. Stockwerk auf einen Betonboden fallen lassen. Wir geben zu, dass es sich hier um eine harte Bewährungsprobe handelt, doch wir Testen unsere Geräte gnadenlos und ohne Rücksicht auf Verlust!

Wie unsere Fotos beweisen, öffnet sich der Laptop beim Aufprall sofort und der Akku und weitere Teile fliegen im hohen Bogen davon. Dies ist auf die ungenügenden Verschlüsse vom Bildschirm und  Akku zurückzuführen. Optisch sieht das Gerät eigentlich noch ganz gut aus, die Tastatur ist noch voll funktionsfähig und der Akku lässt sich problemlos wieder einsetzen. Der Bildschirm lässt sich aber nur noch mit Mühe aufklappen, da der Öffnungsmechanismus schwer beschädigt ist. Was uns dann aber sehr beeindruckte, war, dass sich der Laptop noch problemlos aufstarten liess. Der Bildschirm blieb dabei zwar dunkel, aber über einen externen Monitor war der Laptop noch voll funktionsfähig. Und das wichtigste, alle Daten auf der Festplatte waren noch vollständig vorhanden. Die Festplatte, wie auch der Prozessor, nahmen beim Sturz keinerlei Schaden. Dieses Gerät verdient eindeutig die Note "Gut", hätte Macintosh nicht beim Bildschirm und den Verschlüssen gespart, wäre sogar ein "sehr Gut" im Bereich des Möglichen gewesen!

Laptop_00.JPG (56026 Byte)Laptop_01.JPG (46897 Byte)Laptop_02.JPG (46278 Byte)Laptop_03.JPG (63953 Byte)Laptop_04.JPG (93396 Byte)Laptop_05.JPG (55412 Byte)Laptop_07.JPG (56692 Byte)

Laptop_08.JPG (58705 Byte)Laptop_09.JPG (63336 Byte)   

Fotos: Johnny Rütti & Werner Bindschedler                                                                                                Red. WBi April 2003

 

 
Monitortest

Das ich so nebenbei Computer zusammenbaue und repariere, ist ja bestens bekannt, aber nun habe ich mich das erste Mal an einen defekten Monitor herangewagt! Dieser verabschiedete sich vor einiger Zeit, mit einem lauten Knall und nachfolgendem totalem Stromausfall in der ganzen Wohnung! Meine erste Diagnose ergab einen Defekt am Netzteil, dies hat sich nach dem Öffnen des Gehäuses auch sofort bestätigt. Ein Leistungstransistor zeigte deutliche Brandspuren, ja sogar ein Loch im Gehäuse. Nun wusste ich allerdings nicht, ob es sich beim defekten Transistor um einen Folgeschaden handelte. So setzte ich mich mit dem Support der Herstellerfirma in Verbindung, diese rieten mir noch weitere Teile zu ersetzen, welche in direktem Zusammenhang mit dem betroffenen Transistor standen. Gesagt getan, nachdem alle Teile besorgt waren und unser alter Bekannter JR (wenn das nur gut geht) in meiner Werkstatt eingetroffen war, machten wir uns umgehend an die Arbeit. Ein IC, der Leistungstransistor und eine Diode wurden von uns fachgerecht ersetzt. Mittlererweilen war es bereits Mitternacht, als wir unsere Arbeit noch einmal überprüften, wir wollten schliesslich keinen Grossbrand in meiner Werkstatt! Nun wurde es spannend, noch schnell den Feuerlöscher kontrollieren und den Netzstecker hinein in die Dose! .........Nichts, rein gar nichts tut sich! Nun ja, ohne die Feinsicherung geht natürlich gar nichts, diese müssten wir natürlich auch noch ersetzen. Ok!......zweiter Versuch.......wieder nichts, oder war da nicht ein kleiner Funken auf der Platine? Jedenfalls ist die Feinsicherung hinüber, ob sie zu schwach war? Nun ziehen wir sämtliche Register der Monitordiagnose, wir montieren eine etwas stärkere Sicherungen, richten zweit digitale Fotoapparate auf die verdächtige Stelle um eventuell zu erkennen zu können, wo allenfalls ein Kurzschluss zu finden wäre! Also Licht ausschalten Fotoapparate auslösen und Netzstecker einstecken! Ups!?..... was für ein Feuerwerk und wieder der totale Stromausfall. Ob unsere Fotoapparate wohl die schadhafte Stelle im Bild festgehalten haben? Meine Bildergalerie beweist eindrücklich unseren Ergeiz, den Übeltäter doch noch zu finden. Den Monitor haben wir nun endgültig abgeschrieben, wir wollten nun nur noch wissen, was eigentlich wirklich defekt war. Nun wir haben noch einige Versuche unternommen das herauszufinden, leider ohne Erfolg! Ein Erfolg dagegen sind unsere exklusiven spektakulären Fotos! Diese trösten uns nun über den verloren gegangenen Monitor hinweg!

Monitor02.jpg (34824 Byte)Monitor03.jpg (62137 Byte)Monitor04.jpg (97849 Byte)Monitor05.jpg (66406 Byte)Monitor06.jpg (69307 Byte)Monitor07.jpg (46076 Byte)Monitor08.jpg (44985 Byte)

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Fotos: Johnny Rütti & Werner Bindschedler                                                                                                      Red. WBi Januar 2003

 

 
Radiotest

Ein weiterer, etwas aussergewöhnlicher Test, haben wir im vergangenen Sommer durchgeführt. Wir haben uns nun trotz des vernichtenden Resultates entschlossen, den Test zu veröffentlichen. Wir meinen, dass die Konsumenten ein Anrecht auf realitätsnahe Tests haben, auch wenn die Ergebnisse für die getesteten Produkte, absolut ungenügend ausfällt! Getestet haben wir zwei portable Radios und zwar den 3-Band Radiorecorder von Tensai und den Weltempfänger D 110 von Philips. Der Schwerpunkt unseres Tests richtete sich auf die Robustheit der Geräte, wir wollten wissen, wie die Gehäuse auf äussere Einwirkungen reagieren, und ob die darin eingebaute Elektronik ausreichend geschützt ist. Getestet haben wir mit einem 47 cm langen Stück Eisenbahnschiene, von genau 16 Kg Gewicht. Wir haben dieses Schienenstück hochkant aus 1,5 Metern Höhe auf die Testgeräte stürzen lassen. 

Das Gerät von Tensai, sowie jenes von Philips hatten dabei absolut mangelhaft abgeschnitten, bei beiden Geräten drang die Eisenbahnschiene viel zu weit ins jeweilige Gerät ein und zerstörte die darin eingebettete Elektronik vollständig! Mit diesem Test haben wir wohl auf eindrückliche Weise bewiesen, dass beide Geräte für den alltäglichen Gebrauch nicht genügend robust gebaut sind. 

Red. WBi Januar 2003

 

 
Handy-Test Siemens C 25

Y-B-N hat sich entschlossen in Zukunft auch etwas für unsere Konsumenten zu tun, was liegt beim heutigen Handy-Boom näher, als ein realitätsnaher Handy-Test durchzuführen. Wir wollen Euch den Kauf eures nächsten Handys etwas erleichtern und haben das kleine und leichte Siemens C 25 etwas genauer unter die Lupe genommen. Das C 25 präsentiert sich vollkommen aus Kunststoff, was uns dazu veranlasst hat, ein genaues Augenmerk auf die Robustheit dieses Handys zu legen.

Unser Test ist sehr realitätsnah und wiederspiegelt den harten Einsatz im täglichen Berufsleben eines Lokomotivführers welcher auf ein robustes zuverlässiges Handy angewiesen ist. Bei Dienstbeginn um ca. 04.00 Uhr schalten wir das Telefon ein, es muss bei Temperaturen von bis zu - 25 Grad im Winter, wie bei + 50 Grad im Sommer, einwandfrei funktionieren! Dies ist für das C 25 kein Problem, nur die Akkukapazität lässt hier, im Vergleich mit anderen Natel`s, etwas zu wünschen übrig! Kleinere Stürze aus der Lokomotive steckt das C 25 erstaunlich gut weg und macht eigentlich einen robusten Eindruck. Doch der Schein trügt hier etwas, wer glaubt dieses Handy sei unverwüstlich, den müssen wir leider enttäuschen! Denn, am Schluss wollen wir es wirklich wissen, wir legen das Handy vor der Lokomotive auf die Schienen. Es kann ja bei diesem Beruf durchaus einmal vorkommen, dass man sein Handy dort vergisst! Das Handy wurde anschliessend von einer ca. 90 Tonnen schweren Lokomotive überfahren. Was aus unserem Test-Handy geworden ist, seht ihr auf den Fotos unten! Klicken und vergrössern!!! Wir hoffen euch mit diesem Handy-Test den Kauf eures nächsten Handys etwas vereinfacht zu haben. Ein Handy sollte doch auch den täglichen Stress am Arbeitsplatz ohne grössere Schäden überstehen. Fragt den Verkäufer ungeniert wie viel Tonnen Gewicht das neue Handy ohne Schaden übersteht, er wird euch sicher gerne darüber informieren!

Nateltest 2.jpg (95028 Byte)Nateltest 3.jpg (52326 Byte)

Red. WBi Januar 2002