Bärengraben

Nach einem langen Marsch und einigen Höhenmetern erreichen wir den Eingang zum Bärengraben, unscheinbar und gut versteckt. Kurze Pause und wenige Vorbereitungen später steigen oder besser gesagt kriechen wir in den schon ziemlich engen Eingang. In nicht wirklich bequemer weise rücken wir nach und nach ins Bergesinnere vor, erste kleine Tropfsteine zieren den schmalen Gang. Dann wird es richtig eng, der Gang wurde hier freigelegt ansonsten die Höhle gar nicht begehbar gewesen wäre. Richtig schmutzig und bedrohlich eng kämpfen wir uns mühsam vorwärts und fragen uns warum wir uns das eigentlich antun. Doch es sollte sich lohnen…….

Die recht lange unangenehme Engstelle weitet sich etwas aus, über schöne Sinterbecken kriechend steht man plötzlich in einer grossen Halle und kommt nur noch ins staunen, wunderschöne Stalagmiten, Stalaktiten, Sinterbildungen und viele Makkaronis (ganz dünne hohle Röhrchen) aus welchen sich in tausenden Jahren Tropfsteine entwickeln. Alles hier ist wunderschön aber auch sehr fragile, berühren absolut verboten! Einige Seitengänge hier sind nicht begehbar, man würde alles zerstören. Den Hauptgang jedoch kann man weiter begehen und kommt in zwei weitere Hallen, eine schöner als die andere. Hier schmücken viele Exzentrikertropfsteine die Wände, diese wachsen in alle Richtungen und sind sehr speziell.

Nun wissen wir auch wieder warum wir das machen nachdem bei den Engstellen schon einige Zweifel aufkamen.